Freitag, 30. Januar 2015

Freitagstulpen (Freitagsblumen 04/15)


Nein, ich entschuldige mich auch heute nicht für meine Tulpen zu Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung sondern erfreue mich an ihrer kräftigen Farbe. Die Kirschzweige blühen noch nicht einmal ansatzweise, dürfen aber trotzdem noch mit zu den Tulpen in die Vase und bekommen eine weitere Chance auf Blüten. Und der Eisbär durfte auch nochmal aufs Bild, ist ja schließlich noch immer Winter und hier schneit es auch gerade schon wieder (nicht nur auf der lustigen Hasenkarte).

Dienstag, 27. Januar 2015

Das Pony und ich

Heute möchte ich euch mal eine persönliche Geschichte erzählen. Ich mag es ja auch immer sehr, von anderen Bloggern Geschichten aus dem Leben zu lesen. Aber Achtung, das wird ein längerer Monolog!

Aus gegebenem Anlass und weil ich gerade so traurig bin, erzähle ich euch nun die Geschichte von dem Pony und mir.

Vor etwa zehn Jahren bin ich mit meine Tochter zu einem neuen Reitverein gewechselt. Sie hat dort gerade begonnen zu reiten und ich bin zu diesem Zeitpunkt vielleicht seit zwei oder drei Jahren wieder geritten. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr ängstlicher Reiter bin, da ich in meiner Jugend einmal sehr heftig gestürzt bin.

Wir kamen also auf den Hof und mir wurden, meinem Erwachsenenalter entsprechend immr die Großpferde zugeteilt. Aber schon in meiner ersten Reitstunde habe ich ein geschecktes Pony gesehen, das ich unbedingt mal reiten wollte. Ich dachte allerdings immer, dass Erwachsene eben die großen reiten müssen. Zwei Jahre lang habe ich mich nicht getraut zu fragen und immer nur heimlich von der kleinen geschwärmt. Dann waren aber mal die großen alle krank oder vergeben und ich wurde gefragt, ob ich nicht zur Not auch mal ein Pony nehmen würde. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerne ich die Frage bejaht habe.

Das Pony hatte es allerding faustdick hinter den Ohren. Sie sieht ja wirklich so lieb aus, kann aber auch ganz schön loslegen. Die Kinder hat sie regelmäßig abgeworfen einfach aus purer Lebensfreude. Ich gebe ja zu, dass auch ich am Anfang manchmal verzweifelt die Bremse gesucht habe aber irgendwie hatte ich bei ihr keine Angst denn sie war nie bösartig oder hat gebuckelt, sie ist halt manchmal einfach ein bisschen übermütig gewesen und hat jede Gelegenheit genutz, sich zu "erschrecken". Immerhin durfte ich sie von da an regelmäßig reiten und wir haben gemeinsam Fortschritte gemacht.

Leider hatte sie immer wieder Porbleme mit den Sehnen und Arthrose, so dass sie oft lange lahm lief. Dies führte dann auch dazu, dass mir der damalige Reitlehrer sagte, wenn ich sie nicht kaufen würde, würde sie in den nächsten Wochen zum Metzger kommen. Ich habe dann verzweifelt versucht, einen Platz für sie zu bekommen, denn ein eigenes Pferde konnten und können wir uns nicht leisten. Aber in einer Großstadt ist das nicht einfach und irgendjemand muss ja auch Tierarzt und sonstiges bezahlen. Glücklicherweise musste dann der Reitlehrer vor ihr gehen und sie hat sich nach und nach wieder erholt.

Ich habe dann eine Reitbeteiligung auf ihr bekommen um zumindest ein bisschen die Kosten zu decken und bin lange mit ihr spazieren gegangen oder Schritt geritten. Sie hat sich dadurch so gut erholt, dass sie weitere drei Jahre im Schulbetieb laufen konnte mit nur gelgentlichen kurzen Ausfällen. Letzten Herbst ist es dann aber so schlimm geworden, dass sie manchmal einfach mit den Vorderbeinen eingeknickt und gestürzt ist. Das ist natürlich in einem Reitbetrieb zu gefährlich. Ich bin sie dann zwar noch einige Zeit im Schritt geritten aber auch das wurde mir dann vom Verein untersagt und meine Reitbeteiligung gekündigt.

Leider hat die Geschichte kein gutes Ende, denn es hat sich auch jetzt niemand gefunden, der ihr den wirklich wohl verdienten Lebensabend auf einer Koppel finanziert hätte. Letzte Woche habe ich sie das letzte Mal gesehen, von da stammt auch das untere Foto in der Collage. Sie war noch vollkommen fit, hatte eben nur manchmal Schmerzen in den Beinen.

Wenn ich dann darüber nachdenke, dass auch ich Arthrose und Schmerzen beim Gehen habe, bin ich doch wirklich froh, kein Schulpferd zu sein.

Jedenfalls hatte ich mit meiner kleinen Maus einige wunderschöne Reiterlebnisse, die ich nicht missen möchte. Ob ich weiter reiten werde steht in den Sternen, im Moment möchte ich nicht, es gibt kein Pferd, das sie ersetzen kann.

Geliebte Normandie - was wir so essen

 

Natürlich essen wir am Meer viel Fisch und Meeresfrüchte, das ist ja selbstverständlich. Aber "unser" Metzger hat auch immer wieder ganz fantastische Leckereien zu bieten und frisches Gemüse vom Markt oder aus dem tollen Bioladen kommt genauso oft auf den Tisch. Mit Rezepten wird es ein bisschen schwierig, da fast alle unsere Kochbücher in Frankreich stehen und außerdem der Herr des Hauses in den Ferien am Herd steht.

Ich sitze währenddessen auf der Fensterbank und probiere schon mal den Wein...

Die schönen Tischsets mit dem normannischen Wappen haben wir übrigens dieses Jahr von meiner Schwiegermutter zu Weihnachten bekommen. Das fand ich eine richtig liebe Idee, vor allem weil wir uns ja eigentlich gar nicht schenken...

Auf den Bildern von links nach rechts und oben nach unten:

Garnelen mit Knoblauch und Chili - Seeteufeleintopf - portugiesischer Muscheltopf mit Schweinebauch - Ente mit Kartoffelpürree und Rosenkohl mit Maronen - Karottensuppe mit Bacon (Vorspeise vor der Ente) - Jakobsmuscheln (natürlich nicht mit Schale gebraten :-)) - Plateau fruits de mer - Seeigel (wollte der Mann unbedingt probieren, es wird bei diesem einen Mal bleiben... mich hat schon der Geruch vom Probieren abgehalten)

 

Sonntag, 25. Januar 2015

Bunt ist die Welt 03/15

Ich gebe ja zu, dass die Bilder nicht aus dieser Woche stammen. Aber zum einen hatte ich kaum Muse zum Fotografieren und zum anderen war das Wetter auch einfach immer nur grau und eklig. Also zeige ich euch noch einmal Bilder vom Wegesrand meiner Lieblingsrunde und sende sie zu Flottelottablau und ihrer wöchentlichen Sammlung. Sie sucht heute nämlich nach Entdeckungen am Wegesrand. Hier kann man jetzt auch ganz gut sehen, wie unterschiedlich das Meer aussehen kann. Die unteren Bilder sind in etwa an der selben Stelle aber an verschiedenen Tagen fotografiert worden.

 

Freitag, 23. Januar 2015

Freitagsblumen 03/15

 

Das Wetter ist so dunkel und grau, dass Fotografieren kaum möglich ist. Trotzdem zeige ich euch heute meine "Blumen" für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung. Ich habe nämlich Kirschzweige im Supermarkt gefunden, die einfach mit wollten. Und ganz besonders gefreut habe ich mich über diese wunderschöne Karte von der lieben Mano gefreut. Ich hatte die Karten ja schon auf ihrem Blog bewundert.

 

Mittwoch, 21. Januar 2015

Geliebte Normandie - Lieblingsspaziergang

 

Heute nehme ich euch mal wieder mit auf meine Lieblingsrunde um das Cap Lévi (siehe auch hier). Das Meer ist dort einfach immer unglaublich schön und abwechslungsreich. Diese Fotos sind übrigens alle bei dem selben Spaziergang entstanden.

Die Stimmung mit dem diesigen Licht im Hintergrund kommt auf den Fotos leider gar nicht so gut zur Geltung. Für mich rufen die Bilder aber sofort die Erinnerung an meinen Lieblingsort wach. Ich kann schon fast den Wind spüren und die salzige Luft riechen. Aber zum Glück kann ich immer wieder dort hin und Kraft tanken, in den Faschingsferien ist es schon wieder soweit :-)

 

Sonntag, 18. Januar 2015

Bunt ist die Welt 02/15

 

Heute werden bei Flottelottablau Winterbäume gesucht. Als ich am Dienstag im Reitstall auf das Tochterkind gewartet habe, ist mir dieser Baum ins Auge gestochen oder besser gesagt, das Licht und der blaue Himmel dahinter. Das Wetter war frühlingshaft warm, der Bau. Ist trotzdem noch ganz kahl.

 

Freitag, 16. Januar 2015

Freitagsblumen 02/15

 

Also gut, ich gestehe, ich habe auch Tulpen gekauft. Aber es gab auch einfach gerade nichts anderes. Der Garten gibt im Moment leider auch nicht viel her, da es auch noch ständig regnet und alles nass und eklig ist. Aber immerhin sind meine Tulpen trotz allem noch winterlich dekoriert (wenn es drsußen schon nicht winteerlich ist, machen wir es eben drin).

Also gibt es heute für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung auch von mir die obligatorischen Tulpen :-)

 

Donnerstag, 15. Januar 2015

Typisch für Schwaben...

Kebo hat eine neue Serie gestartet und fragt und heute nach etwas Typischem aus unserer Region. Zuerst hatte ich natürlich daran gedacht, etwas Normannisches zu zeigen aber dann habe ich mich doch für meine andere Heimat, das Schwabenland entschieden.

Ganz besonders typisch sind eigentlich Linsen und Spätzle, die Linsen macht meine Mutter aber besser als ich, daher gibt es heute Hasenkeule zu den Spätzle. Aber der Hase ist hier nur Begleiterscheinung, hier geht es heute um handgeschabte Spätzle.

Die Zutaten sind schnell gesagt, 500g Mehl, 4 Eier und etwas Wasser. Und natürlich ein Spätzlebrett und einen Schaber (im gut sortierten schwäbischen Haushaltswarengeschäft zu bekommen).

Das Mehl mit den Eiern und etwas Wasser mit einem Holzlöffel schlagen und langsam so viel Wasser zugeben bis ein sehr zäher Teig entsteht. Aber Vorsicht mit dem Wasser, nur nicht zu viel! Das Schlagen des Teigs ist schon mal Fitnessübung Nummer eins, das geht nämlich ganz schön in die Arme.

Nun einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und etwas Teig auf das angefeuchtete Brett geben. Mit dem Schaber kleine "Röllchen" ins Wasser schaben. Das erfordert Übung und ist unsere Fitnesslektion Nummer zwei. Die Spätzle im Wasser kurz aufwallen lassen, dann mit der Schaumkelle abschöpfen und in eine Schüssel mit warmem Wasser geben bevor man sie in ein Sieb zum Abtropfen gibt. Man kann sie so lange abtopfen lassen bis die nächste Portion geschabt ist und dann in eine Schüssel geben.

Entweder stellt man die Schüssel mit den fertigen Spätzle bis zum Servieren in den Ofen oder man schwenkt sie kurz vor dem Servieren in einer Pfanne mit Butter.

Für uns Schwaben sind die handgeschabten die einzige wahren Spätzle, natürlich gibt es aber auch andere Möglichkeiten wie die Spätzlepresse oder sie durch ein Sieb zu streichen. Das Besondere an den handgeschabten ist, dass sie alle unterschiedlich sind.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht sehr oft Spätzle selbst mache, da es echt viel Arbeit und die Küche danach reif für einen Großputz ist...

 

 

Sonntag, 11. Januar 2015

Bunt ist die Welt 01/15

Bei Flottelottablau gibt es eine neue Fotochallenge "Bunt ist die Welt", bei der sie an jedem Sonntag ein Thema vorgibt. Solche Herausforderungen finde ich immer spannend, daher habe ich mich doch gleich mal mit dem aktuellen Thema beschäftigt. Wir sollen die Bücher, die wir zu Weihnachten bekommen haben in einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Naja, ungewöhnlich ist meine vielleicht nicht gerade aber das Bild gefällt mir trotzdem irgendwie.

Das Buch habe ich übrigens von meinem geliebten Göttergatten bekommen denn wir fahren im März zu zweit für ein Wochenende nach Paris (mein Geburtstagsgeschenk aus dem letzten Jahr) und das will ja schließlich gut geplant werden. Wenn es nach dem Buch ginge, müssten wir in den drei Tagen aber mindestens 4 mal am Tag essen gehen :-)

 

Freitag, 9. Januar 2015

Freitagsblumen 01/15

 

Das neue Jahr hat zunächst eigentlich mit wenig Motivation zum Bloggen begonnen aber meine lieben Leserinnen haben mich so motiviert, dass ich auch gleich noch einen Beitrag zu Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung gemacht habe. Da ich Tulpen noch zu früh fand und Osterglocken (!) erst recht, habe ich mal wieder geschaut, was der Garten noch so hergibt. Ich gebe zu, das Arrangement wirkt etwas herbstlich aber irgendwie passt es doch zum Wetter.

 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Schreiben oder nicht schreiben?

Eigentlich sollte dies ein Post aus lauter Freude über eure lieben und motivierenden Kommentare der letzten Tage werden. Ich habe gleich damit begonnen, ein paar Bilder von unserem Weihnachtsurlaub herauszusuchen und zusammenzustellen. Aber jetzt kommt mir das alles irgendwie wieder so banal vor. In Paris sterben Menschen auf so sinnlose Weise, wer will da noch etwas über einen Spaziergang lesen?

Andererseits müssen wir alle weitermachen und positiv denken, wir müssen mit unseren guten Gedanken dem Terror trotzen und dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Angst und Schrecken zu sähen ist ja die Absicht der Terroristen, diesen Gefallen dürfen wir ihnen nicht tun.

Daher gibt es heute trotzdem einen Bericht von einem meiner liebsten Orte in der Normandie, dem Leuchtturm von Gatteville. Dort hin sind wir schon bei unserem allerersten Aufenthalt spaziert, da war das Tochterkind gerade mal 2 Jahre alt (und schon damals wenig begeistert vom Spazierengehen). Diese Runde konnten wir lange Zeit nur mit dem Lockmittel der "Frau Esel" anpreisen. Die alte Eselstute kam immer an den Zaun und hat sich so lange streicheln lassen wie wir Karotten hatten, danach gingen die riesigen Ohren mit Schwung nach hinten. Letztes Jahr war sie dann auf einmal nicht mehr, das war seltsam, da hat einfach etwas gefehlt.

Trotzdem lockt uns auch jetzt noch der Leuchtturm immer wieder an, er ist einfach unglaublich majestätisch.

Und mein erstes #toptipping Bild in bester Instagrammanier habe ich auch gemacht :-)

 

Mittwoch, 7. Januar 2015

Pläne und Vorsätze - Schreibzeit #1

 

Nun sind die Weihnachtsferien auch schon wieder vorbei. Sie sind mal wieder geradezu verflogen. Wir hatten wunderbar gemütliche zwei Wochen in unserem maison normande mit viel Kerzenschein Kaminfeuer und gutem Essen.

Zum Jahreswechsel stellt sich nun natürlich auch wieder die Frage nach den Vorsätzen für das kommende Jahr. Bine von Waseigenes hat dies auch gleich zum Thema des ersten Schreibzeit genommen.

Dies habe ich mir zum Anlass genommen, über die Weiterführung meines Blogs nachzudenken. Sicher ist es euch auch schon aufgefallen, dass in der letzten Zeit die Postings immer seltener wurden. Das liegt zum einen daran, dass ich wieder mehr arbeite aber zum anderen auch ganz einfach, dass mir die Ideen ausgegangen sind. Interessiert es denn noch jemanden, das hundertste Foto von Meer und Strand der Normandie zu sehen? Mir fallen einfach keine interessanten Themen mehr ein und zum Basteln fehlen mir gerade ebenfalls Ideen und vor allem die Muse. Laut Statistik sind die Postings über die Normandie am wenigsten angeschaut worden, das zeigt mir dann doch, dass das offensichtlich nicht unbedingt so viele Leser interessiert.

Was mir immer Freude gemacht hat und was ich auch gerne so oft wie möglich weitermachen möchte ist der Flowerfriday (übrigens auch immer gut besucht).

Solltet ihr Interesse an weiteren Berichten aus der Normandie haben oder hierzu genaue Themenwünsche, lasst es mich wissen.

Zu guter Letzt möchte ich mich aber noch bei meinen treuen Lesern bedanken. Die auch jeden noch so kleinen Beitrag immer so lieb kommentiert haben. Ihr seid es, für die ich weitermachen möchte und vielleicht kommt ja die Kreativität und neue Ideen irgendwann auch bei mir wieder. Ich freue mich wirklich immer wie ein Kind über jeden Kommentar!