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Donnerstag, 16. Juli 2015

Typisch für mich

bei Kebo wird diesen Monat gefragt, was typisch für uns ist. Hm, das ist irgendwie gar nicht so leicht. Ich werde es trotzdem mal versuchen.

Nun also in ungeordneter Reihenfolge, so wie es mir gerade in den Kopf kommt, einige typische Dinge von mir:

... ich kann schlecht "nein" sagen (und ich habe festgestellt, dass das nicht nur mir so geht...)

... oftmals bin ich von einer Sache total begeistert und mit Feuereifer dabei, aber nach kurzer Zeit ist dann schon wieder alles verpufft (z.B. regelmäßig Dankbarkeitstagebuch schreiben, "Blogtagebuch", usw.)

... daher bin ich umso mehr stolz auf mich wenn ich tatsächlich mal eine Sache länger durchhalte

... ich liebe die Normandie - ne, das hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder?

... und das Meer noch viel mehr

... manchmal sitze ich abends oder am Wochenende auf dem Sofa mit dem Kopf voller kreativer Ideen, kann mich aber nicht dazu aufraffen, auch nur eine davon umzusetzen

... ich bin gnadenlos optimistisch und habe damit meist auch recht (mein Mann beneidet mich dafür sehr)

... ich bin ungeduldig und gerne auch mal schnell gereizt wenn man mich bei etwas stört

... ich bin keine "Glucken-Mama" aber ich denke, unsere Tochter ist trotzdem (oder gerade deshalb?) ganz gut gelungen :-)

... ich mag Pferde sehr gerne, habe aber das Reiten jetzt trotzdem aufgegeben (zu viel Angst und zu frustriert über das traurige Ende meiner Reitbeteiligung)

... dafür haben wir 2 Meerschweinchen und einen Kater und die Tochter drängt uns täglich, uns auch noch einen Hund anzuschaffen. Wir eröffnen also demnächst einen Zoo.

... ich telefoniere sehr ungern, dafür schreibe ich sehr gerne Karten oder Briefe.

... und jetzt fällt mir nichts mehr ein.

 

 

Freitag, 19. Juni 2015

Unkraut und ein bisschen Alltagsgeplänkel zum Freitag


Inspiriert von Manos Giersch von letzter Woche habe ich mich auch mal großzügig aus unserem Beet bedient. Naja, eigentlich sollte der Giersch dort gar nicht wachsen sondern nur die Rosen aber egal, in der Vase macht er sich auch ganz gut. Daher heute für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung ein bisschen Unkraut.
Mit der Bloggerei läuft es hier gerade irgendwie nicht so dolle, mir fehlt schon wieder die Motivation dazu. Daher ich erzähle euch jetzt einfach mal ein bisschen, was mich im Moment stattdessen beschäftigt.
Der Sommer lädt natürlich dazu ein, viel draußen zu sein. Außerdem habe ich begonnen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen anstatt mit dem Bus zu fahren. Das sind am Tag immerhin fast 6 km. Auf dem Weg habe ich begonnen, meine Achtsamkeit zu schulen und mehr auf Details, Geräusche und Gerüche zu achten. Ich fotografiere kleine Alltagsdetails und zeige sie auf IG (Link siehe Sidebar). Ich habe so mein tägliches Fitnessprogramm (wir wohnen ganz oben am Hang) und zusätzlich hilft es mir, nach der Arbeit abzuschalten. Erstaunlicherweise brauche ich genauso lange wie mit dem Bus.
Für das gesparte Geld werde ich mir nun jeden Monat etwas gönnen das eigentlich völlig unnötig ist, mir aber Freude bereitet. Vom ersten gesparten Monatsticket habe ich mir einen Schrittzähler gekauft und ich muss sagen, es motiviert mich unglaublich, sogar noch mehr zu gehen. Ich schaffe es auch fast jeden Tag, das Tagesziel zu erreichen. Zusätzlich mache ich noch ein bisschen Fitness zu Hause mit GU Balance und ich fühle mich richtig gut dabei!
Die Abende verbringe ich seltener im Internet und mit Bloggen denn ich habe wieder begonnen, ein bisschen zu zeichnen und Collagen zu machen. Auch diese zeige ich (sofern vorzeigbar) immer mal wieder auf IG.

Montag, 13. April 2015

Ein Tag am Meer

Heute erzähle ich euch mal von einem typischen Ferientag in unserem Maison normande.

Fangen wir an mit einem Marktbesuch und Einkauf der besten Leckereien. Dann erst mal alles ins Auto und ab ans Meer. Wenn es draußen noch zu kühl ist, wird das Picknick eben im Kofferraum eingenommen.
Nach dem Essen erst mal ein Verdauungsspaziergang am Meer it blauem Himmel, Wind, Wellen, fantastischen Aussichten und netten Schafen.

Nach so viel frischer Luft muss natürlich erst mal eine kleine Stärkung zum Kaffee her. Mit gefülltem Magen können dann noch ein paar Kochbücher gewälzt werden bevor es gleich schon wieder ans Essen geht. Als krönenden Abschluss des Tages sitzen wir vor dem offenen Kamin und gönnen uns noch einen kleinen Digestif.

Diejenigen, die mir auf Instagram folgen haben sicher schon gemerkt, dass gutes Essen doch einen recht großen Stellenwert in unseren normannischen Ferien hat. Ich werde dazu auch noch detailliertere Post schreiben.

Dies nur mal so auf die Schnelle, damit ihr wisst, womit wir so unsere Tage in der schönen Normandie verbringen.

 

Dienstag, 17. März 2015

Paris - Eindrücke

Am Wochenende waren wir in der Stadt der Liebe, haben fürstlich gespeist und sind den ganzen Tag durch diese wunderschöne Stadt geschlendert. Heute zeige ich euch nur ein paar Eindrücke, die ich auf einem Spaziergang auf einem alten Bahnviadukt gesammelt habe. Die beiden Gebäude stehen nur ein paar Meter voneinander entfernt und sind doch so verschieden. Wo findet man sonst solche Prachtbauten...

Ein paar kulinarische Tipps kann ich euch in nächster Zeit auch noch verraten aber gerade ist die Arbeit ein bisschen übermächtig und die Feizeit knapp. Also müsst ihr euch ncoh ein bisschen gedulden.

 

Mittwoch, 4. März 2015

10 Fakten über mich und die Normandie

Gerade habe ich mich mal wieder über 20 Fakten bei Jutta gefreut und da sie aufgerufen hat, auch etwas über uns zu erzählen, habe ich mir gleich ein paar Gedanken gemacht. Da es hier vorzugsweise um unser kleines Paradies am Meer geht habe ich meine Fakten ein bisschen darauf bezogen.

1.) inzwischen verstehe ich Französisch ganz gut aber das Sprechen lässt noch schwer zu wünschen übrig. Die Sätze in meinem Kopf sind immer ganz annehmbar aber sobald sie den Mund verlassen sind sie das reine grammatikalische Chaos.

2.) ich war schon zum Schüleraustausch in der Normandie, also ein bisschen frühlindliche Prägung :-)

3.) die Normannen machen sich gerne lustig über das angeblich ständig schlechte Wetter, sind aber böse wenn andere sich darüber lustig machen.

4.) in unserem Ferienhaus bin ich viel penibler was Ordnung anbelangt als zu Hause, dabei sollte das doch eigentlich andersrum sein.

5.) ich liebe das Meer über alles aber nur vom Strand aus, darin baden mag ich nicht, höher als bis zum Knie sollte das Wasser nicht gehen.

6.) wenn wir die 1000 km fahren wird nur für (kurze) Pipipausen und zum tanken gestoppt, im Idealfall nicht mehr als drei Pausen. (Ja, das ist sicher nicht vorbildlich aber die französischen Autobahnen sind so entspannt zum Fahren und ich will immer so schnell wie möglich ankommen)

7.) es stört mich, wenn ich in der Normandie andere deutsche Autos sehe, ich hätte sie gerne ganz exklusiv nur für uns. Noch schlimmer finde ich es, deutsche Sprache zu hören und am allerschlimmsten sind die, die dann noch auf deutsch über französische Eigenheiten lästern.

8.) es macht mich unglaublich glücklich, wenn der dortige Metzger meinen Namen kennt oder die Bäckersfrau mich auf der Straße grüßt wenn ich ihr begegne. Das gibt mir das Gefühl, irgendwie dazu zu gehören.

9.) ich liebe den melodischen Klang wenn ein Franzose o là là sagt und dabei durch die Zähne pfeift.

10.) in der Normandie gehe ich jeden Tag, gerne auch sehr lange und immer wieder die gleiche Strecke spazieren, hier muss ich mich schon sehr überwinden, wenigstens am Wochenende mal eine kleine Rund zu laufen.

 

Sonntag, 11. Januar 2015

Bunt ist die Welt 01/15

Bei Flottelottablau gibt es eine neue Fotochallenge "Bunt ist die Welt", bei der sie an jedem Sonntag ein Thema vorgibt. Solche Herausforderungen finde ich immer spannend, daher habe ich mich doch gleich mal mit dem aktuellen Thema beschäftigt. Wir sollen die Bücher, die wir zu Weihnachten bekommen haben in einer ungewöhnlichen Perspektive zeigen. Naja, ungewöhnlich ist meine vielleicht nicht gerade aber das Bild gefällt mir trotzdem irgendwie.

Das Buch habe ich übrigens von meinem geliebten Göttergatten bekommen denn wir fahren im März zu zweit für ein Wochenende nach Paris (mein Geburtstagsgeschenk aus dem letzten Jahr) und das will ja schließlich gut geplant werden. Wenn es nach dem Buch ginge, müssten wir in den drei Tagen aber mindestens 4 mal am Tag essen gehen :-)

 

Donnerstag, 8. Januar 2015

Schreiben oder nicht schreiben?

Eigentlich sollte dies ein Post aus lauter Freude über eure lieben und motivierenden Kommentare der letzten Tage werden. Ich habe gleich damit begonnen, ein paar Bilder von unserem Weihnachtsurlaub herauszusuchen und zusammenzustellen. Aber jetzt kommt mir das alles irgendwie wieder so banal vor. In Paris sterben Menschen auf so sinnlose Weise, wer will da noch etwas über einen Spaziergang lesen?

Andererseits müssen wir alle weitermachen und positiv denken, wir müssen mit unseren guten Gedanken dem Terror trotzen und dürfen uns nicht unterkriegen lassen. Angst und Schrecken zu sähen ist ja die Absicht der Terroristen, diesen Gefallen dürfen wir ihnen nicht tun.

Daher gibt es heute trotzdem einen Bericht von einem meiner liebsten Orte in der Normandie, dem Leuchtturm von Gatteville. Dort hin sind wir schon bei unserem allerersten Aufenthalt spaziert, da war das Tochterkind gerade mal 2 Jahre alt (und schon damals wenig begeistert vom Spazierengehen). Diese Runde konnten wir lange Zeit nur mit dem Lockmittel der "Frau Esel" anpreisen. Die alte Eselstute kam immer an den Zaun und hat sich so lange streicheln lassen wie wir Karotten hatten, danach gingen die riesigen Ohren mit Schwung nach hinten. Letztes Jahr war sie dann auf einmal nicht mehr, das war seltsam, da hat einfach etwas gefehlt.

Trotzdem lockt uns auch jetzt noch der Leuchtturm immer wieder an, er ist einfach unglaublich majestätisch.

Und mein erstes #toptipping Bild in bester Instagrammanier habe ich auch gemacht :-)

 

Mittwoch, 7. Januar 2015

Pläne und Vorsätze - Schreibzeit #1

 

Nun sind die Weihnachtsferien auch schon wieder vorbei. Sie sind mal wieder geradezu verflogen. Wir hatten wunderbar gemütliche zwei Wochen in unserem maison normande mit viel Kerzenschein Kaminfeuer und gutem Essen.

Zum Jahreswechsel stellt sich nun natürlich auch wieder die Frage nach den Vorsätzen für das kommende Jahr. Bine von Waseigenes hat dies auch gleich zum Thema des ersten Schreibzeit genommen.

Dies habe ich mir zum Anlass genommen, über die Weiterführung meines Blogs nachzudenken. Sicher ist es euch auch schon aufgefallen, dass in der letzten Zeit die Postings immer seltener wurden. Das liegt zum einen daran, dass ich wieder mehr arbeite aber zum anderen auch ganz einfach, dass mir die Ideen ausgegangen sind. Interessiert es denn noch jemanden, das hundertste Foto von Meer und Strand der Normandie zu sehen? Mir fallen einfach keine interessanten Themen mehr ein und zum Basteln fehlen mir gerade ebenfalls Ideen und vor allem die Muse. Laut Statistik sind die Postings über die Normandie am wenigsten angeschaut worden, das zeigt mir dann doch, dass das offensichtlich nicht unbedingt so viele Leser interessiert.

Was mir immer Freude gemacht hat und was ich auch gerne so oft wie möglich weitermachen möchte ist der Flowerfriday (übrigens auch immer gut besucht).

Solltet ihr Interesse an weiteren Berichten aus der Normandie haben oder hierzu genaue Themenwünsche, lasst es mich wissen.

Zu guter Letzt möchte ich mich aber noch bei meinen treuen Lesern bedanken. Die auch jeden noch so kleinen Beitrag immer so lieb kommentiert haben. Ihr seid es, für die ich weitermachen möchte und vielleicht kommt ja die Kreativität und neue Ideen irgendwann auch bei mir wieder. Ich freue mich wirklich immer wie ein Kind über jeden Kommentar!

 

Freitag, 19. Dezember 2014

Joyeux Noel


Mit diesem Bild unseres letztjährigen Weihnachtsfensters und einem wetterumtosten Leuchtturm von Goury möchte ich mich für dieses Jahr von euch verabschieden und euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Wir sind natürlich wieder am Meer und wie immer mit spärlichem Internet ausgerüstet, so dass ich bei euch erst wieder im Januar lesen werde. Feiert schön und sammelt neue Kraft und Energie für das kommende Jahr so wie wir es in unserem kleinen Paradies auch tun.

Montag, 8. Dezember 2014

Weihnachts- und Mittelaltermarkt in Esslingen

 

Für gute Posts mit Inhalt fehlt mir gerade Zeit und Muse, dafür zeige ich euch einfach ein paar Bilder vom Weihnachtsmarkt in Esslingen, dem wir heute den obligatorischen Besuch abgestattet haben. Und in dem Becher war kein Glühwein (den mag ich nämlich nicht) sondern leckerster Met. Glücklicherweise opfert sich meine Mutter immer als Fahrer. Muss ich dazu sagen, dass die Arbeit danach irgendwie nicht mehr ganz so konzentriert lief? Egal, bald ist Weihnachten, da lassen wir es uns doch einfach nur gut gehen!

Samstag, 6. Dezember 2014

Ein unerwarteter Nikolaus

Gestern wurde ich doch tatsächlich vom Paketboten überrascht. Ich hatte ja mit nichts gerechnet (da der Mann seine Bestellung zu spät losgeschickt hatte..) und war daher sehr gespannt, von wem das Paket wohl sein mochte. Und dann war ich noch überwältigter als ich gesehen habe, was alles drin war. Leckerste selbst gemachte Schleckereien, Weihnachtskarten und ein super schöner weihnachtlicher Kissenbezug, der jetzt ein bisschen Weihnachtsstimmung bei uns verbreitet. Jetzt wollt ihr sicher wissen, wie ich zu dieser aehre kam? Im Januar hatte ich bei Der lieben Jutta, deren Blog 7vor7 ich übrigens sehr liebe, kleine Nettigkeiten gewonnen. Natürlich hatte ich das schon längst wieder vergessen und jetzt hat es so schön gepasst, denn sie hatte es nicht vergessen.

Vielen Dank, liebe Jutta, du hast mir damit eine riesige Freude und Überrschung bereitet!

 

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Shortstorys - Tradition

Das Thema des Monats bei Bines und Andreas shortstory Sammlung passt mal wieder ganz herrvorragend zum Dezember. Ich denke, es gibt keine andere Zeit im Jahr, in der so viele Traditionen gelebt weden wie an Weihnachten. Das fängt schon beim Adventskalender an und endet beim immer gleichen Ablauf des Weihnachtsfests. Wir haben uns als Familie eine eigene Tradition geschaffen (und ich denke, das ist in jeder Familie so) wie Weihnachten gefeiert wird. Seitdem wir an Weihnachten in Frankreich sind hat sich das etwas verändert und ist noch mehr unsere eigene Tradition geworden. Etwas, das wir aber schon immer gemacht haben, ist das Tierefüttern am Heiligen Abend. Früher waren die Opas und der Papa mit unserer Tochter im Park die Tiere füttern während wir Frauen das Weihnachtszimmer gerichtet haben. Jetzt gehen wir zu dritt in den Wald hinter unserem maison normande und füttern die dortigen Tiere. Eine weitere Tradition ist das Vorlesen einer Geschichte vor der Bescherung, früher war das die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel von der Oma gelesen, jetzt suche ich immer nach eine moderneren Weihnachtsgeschichte, die ich dann vorlese. Für dieses Jahr bin ich noch auf der Suche, wer also etwas schönes weiß, gerne her mit den Tipps.

 

Sonntag, 30. November 2014

Dankbarkeit zum Advent

Überall sieht man gerade weihnachtliche Dekoration, wunderschöne Adventskränze oder ausgefallene Adventskalender. Wir sind damit beschäftigt, Geschenke zu kaufen, zu verpacken oder uns nwelche zu überlegen. Mein Mann hat sich schon dies und jenes für sich selbst zu Weihnachten besorgt damit er auch etwas auszupacken hat (wir schenken uns schon seit Jahren lieber in patenkind von Plan International). Irgendwie dachte ich dann am Wochenende darüber nach, dass es doch schön wäre, wenn ich auch etwas auszupacken hätte. Aber mir ist nichts eingefallen, was ich mir wünschen würde. Ist das nicht eigentlich unglaublich schön? Wie gut muss es doch einem Menschen gehen, der sich nichts wünscht!

Deshalb schreibe ich heute über meine Dankbarkeit für das was ich habe. Ich habe eine wunderbare Familie, bin gesund (zumindest nicht ernsthaft krank), muss mir keine unmittelbaren finanziellen Sorgen machen und ich habe meinen größten Traum, eines Häuschens am Meer schon erfüllt. Mein größtes Glück ist es dort am Meer zu sein, die frische Luft zu atmen und den Wind mein Haar zerzausen zu lassen. Ich freue mich schon auf unser drittes Weihnachten in unserem geliebten maison normande. Ich freue mich darauf, einen kleinen Weihnachtsbaum zu suchen und ihn gemeinsam mit dem Tochterkind zu schmücken. Ich freue mich auf den traditionellen Weihnachtsspaziergang durch den Wald bei dem wir Futter für die Tiere verteilen, auf das prasselnde Feuer im Kamin und die glücklichen Augen des Tochterkinds beim auspacken ihrer Geschenke. All das ist mein Geschenk und das kann man nun mal nicht verpacken.

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 1. Advent und eine besinnliche stressfreie Vorweihnachtswoche.

 

Mittwoch, 19. November 2014

Lebenszeichen

Ach, es ist so frustrierend, aber in letzter Zeit schaffe ich es einfach nicht, neue Blogbeiträge zu verfassen. Ich hechle ständig der Zeit hinterher und wenn ich abends auf dem Sofa sitze ist jegliche Energie aufgebraucht und es reicht gerade mal noch dazu, durch eure tollen Blogs zu scrollen.

Damit ihr aber nicht denkt, ich wäre schon ganz ausgewandert oder von Außerirdischen entführt, schreibe ich jetzt doch mal kurz. (Obwohl eigentlich noch tausend Mails beantwortet, die Wäsche gebügelt und zusammengelegt und ein paar Zeichnungen fertiggestellt werden sollten)

Ich kann mit Stolz berichten, dass ich meine Weste tatsächlich fertig gestrickt habe (ein grottenschlechtes Foto seht ihr unten) und ich muss euch von meinem tollen Fund beim Buchmarkt des Schulbasars von letzter Woche erzählen. Dort habe ich ein wunderbares Buch aus den 50er Jahren gefunden für heranwachsende Mädchen. Darin sind lebensnotwendige Ratschläge und richtig tolle Zeichnungen. Allein schon der Buchumschlag ist ein Traum. Als ich das Buch gesehen habe, habe ich mir überlegt, ob es euch vielleicht gefallen würde wenn ich ab und zu mal ein paar nette Weisheiten und Ratschläge hier mit euch teile. Was meint ihr, habt ihr Lust?

 

Freitag, 24. Oktober 2014

Freitagsmeer statt Freitagsblume

 

Heute gibt es hier kein Freitagsblümchen von mir denn heute geht es wieder für eine Woche in unser maison normande ans Meer. Wenn eine Woche auch nicht lang ist, so genieße ich diese herbstlichen und hoffentlich auch mal stürmischen Tage am Meer immer sehr.

Dieses Mal sind wieder nur das Pubertier und ich unterwegs, der Mann verdient derweil unsere Croissants.

Da das Internet in diesem entlegenen Landstrich meist auch vom Winde berweht wird, werde ich bei euch erst wieder ab Anfang November lesen und kommentiren können. Macht es gut und happy Halloween (wer denn damit etwas anfangen kann...)!

 

Freitag, 17. Oktober 2014

Herbstliche Freitagsblume

 

Nun ist auch bei uns der Herbst eingezogen, daher gibt es heute für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung einen ganz schlichten herbstzweig. Mir hat aber die Färbung der Blätter so gut gefallen, dass ich ihn einfach mitnehmen musste. Ganz versteckt hat er zwischen anderem Gebüsch hervorgelugt und ist dann schwuppdiwupp zu mir ins Wohnzimmer gewandert. Ob es ihm da gefällt?

Hier übrigens nich ein Bild, wie sich die Samenstände der letzwöchigen Fritagsblumen inzwischen entwickelt haben. Es sind lauter feine weiche Puschelchen entstanden.

Außerdem möchte ich euch gerne noch von meiner neuen selbstauferlegten Challenge erzählen. Ich hatte mal wieder Lust etwas zu stricken und in maßloser Gier habe ich mich nicht etwa für einen Schal sondern gleich für eine ganze Weste entschieden. Der Plan ist, die Weste bis Weihnachten fertig zu bekommen. Jetzt kann ich abends auf dem Sofa also nicht mehr bloggen, jetzt wird gestrickt bis die Nadeln glühen! Das schlechte Foto müsst ihr entschuldigen, das ist gestern Abend im Dunkeln auf dem Sofa entstanden.

 

Freitag, 10. Oktober 2014

Freitagsblume für Inga

 

Heute habe ich für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung eine letzte Hortensie aus dem Garten. Diese Blume widme ich heute Inga, die ich zwar nicht gekannt habe, deren Geschichte mich aber sehr berührt hat. Nach ihrem Spendenaufruf für die DKMS habe ich mich sofort registrieren lassen. Es ist so unendlich traurig, wenn ein so junger und dazu so sympathischer Mensch so früh gehen muss. Ich bin mir sicher, dass sie die vielen Blumengrüße, die derzeit für sie durchs Netz schweben sehen kann und sich an ihnen erfreut! Bei Madame Love kann man einen Teil der Sammlung bewundern.

Nun möchte ich euch aber auch noch ein wunderschönes Wochenende wünschen, genießt es, lebt das Leben in vollen Zügen denn man weiß nie, wieviel Zeit uns bleibt!

 

Montag, 8. September 2014

Shortstorys - Fernweh



Das Thema des Monats bei Bines und Andreas shortstory Sammlung kommt mir mal wieder sehr entgegen. Sicherlich ist die eigentliche Bedeutung von Fernweh eher der Wunsch nach Reisen in unbekannte, weit entfernte Gegenden. Das trifft auf mich nun eher nicht zu. Mich reizen Fernreisen weniger. Dafür zieht es mein Herz aber immer in unsere geliebte Normandie und der Begriff FernWEH trifft da sehr gut zu. Jedes Mal, wenn wir von dort wieder weg müssen, schmerzt es mich fast körperlich. Schon Tage vor der geplanten Abreise wird mein Herz schwer und ich hasse es, dass die letzten Tage immer schneller zu vergehen scheinen.
Wieder zu Hause beginnt dann schon wieder das Sehnen auf die nächste Fahrt. Ob das wohl irgendwann nachlässt? Wir werden sehen und bis dahin zähle ich eben die Tage bis zu den nächsten Ferien...

Montag, 1. September 2014

Geliebte Normandie - Landleben

 

Ich sitze hier vor einer Bilderflut aus dem Urlaub und weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Ich würde die Bilder ja schon gerne thematisch und mit etwas Hintergrundinfos zeigen. Daher fange ich heute einfach mal mit einem kleinen Ausflug zur Landwirtschaftsschau in Valognes an. Von dem riesigen Flohmarkt, der auf der anderen Seite des Marktplatzes stattfand habe ich leider kein Bild, da war ich zu sehr mit Stöbern beschäftigt :-)

 

 

Dafür seht ihr die schön geschmückten Percheron Pferde, eine aufgeplusterte Taube, zwei Herren im Gespräch...

 

 

Typisch normannische Kühe, einen Schafscherer bei der Arbeit und normannische Esel.

Bei der Schau wurden Rassen aus der Region gezeigt und zum Teil auch prämiert. Da gab es alles mögliche Geflügel, Kaninchen und die oben gezeigten Schönheiten. Wir waren dort auch schon im letzten Jahr und ich finde es immer wieder herrlich, die Menschen zu beobachten, die so stolz ihre Schafe zeigen, die ihre Pferde so liebevoll schmücken oder die einfach nur durchbummeln und ein Schwätzchen halten. Das ist Landleben pur.

Wenn es nach dem Tochterkind ginge, hätten wir nun diverse Kaninchen, ein Eselfohlen und das süüüüße Pony (nicht im Bild) bei uns im Garten... Ach ja, der Göttergatte hätte gerne noch so einen großen Percheron und den stattlichen Hahn mitgenommen...

Sonntag, 31. August 2014

Ein Lebenszeichen... Und nur kein Stress

 

Kaum zu glauben, dass die vier Wochen Normandie schon wieder um sind. Wo ist nur wieder die Zeit geblieben?

Leider habe ich es nicht geschafft, von dort einen Post zu schreiben oder bei euch zu lesen, da das Internet einfach zu langsam war. Daher auch kaum Bilder bei IG. Ich habe jetzt zwar eine Flat für Europa, das Netz ist nur bei uns so schwach, dass es nicht einmal ausreicht, ein Foto bei IG hochzuladen.

Egal, wir haben die Zeit genossen und ich werde euch hier in nächster Zeit berichten.

Bei dem Blick auf meinen Feed bei Bloglovin mit über 700 ungelesenen Posts habe ich gleich beschlossen, die alle zu ignorieren und ab jetzt wieder bei Null anzufangen. Wir wollen uns ja nicht gleich schon wieder künstlichen Stress machen und schon gar nicht bei Dingen, die wir lieben.

Also wundert euch nicht, wenn ich auf ältere Beiträge von euch nicht reagiere, da ich sie jetzt einfach mal ganz lässig übersehe :-)

Wenn ich hier alles wieder einigermaßen im Griff habe, zeige ich euch viele schöne neue Fotos.