Freitag, 30. Oktober 2015

Neues von Lotta

Ach ja, unser kleines Hundekind hat unser Leben gerade ganz schön im Griff, da bleibt wenig Zeit für anderes. Mein Sketchbook ruht genauso wie auch mein Blog. Aber sie macht uns so viel Freude, da lässt man gerne anderes liegen.
Zweimal die Woche sind wir in der Hundeschule denn ein bisschen Benimm muss schon noch gelernt werden. Außerdem trainieren wir natürlich jeden Tag bei jedem Spaziergang. Das ist manchmal mühsam aber ich bin mir sicher, dass es sich am Ende auszahlen wird.
Sie hat auch schon ganz schön zugenommen und ich habe auch das Gefühl, dass sie etwas gewachsen ist seit wir sie haben. Jetzt könnte sie aber so bleiben, die Größe wäre perfekt.
Vor zwei Wochen waren wir übers Wochenende in Oberstdorf, was ganz wunderbar geklappt hat und heute geht es auf die große Fahrt in die Normandie. So sehr wie Lotta das Wasser liebt, wird ihr das Meer sicher sehr gefallen (und natürlich die vielen Pfützen hinter unserem Haus...)
Wie ihr seht, gibt es mich noch und ich werde meinen Blog auch nicht aufgeben, ist halt nur ein bisschen weniger los hier.
Nun macht es mal gut und wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt mir doch einfach auf Instagram.

Freitag, 25. September 2015

Hallo Lotta

Seit gestern Abend ist sie nun endlich bei uns. Darf ich euch vorstellen, das ist Lotta, unsere kleine neue Mitbewohnerin. Fragt jetzt nur nicht nach ihrer Rasse, da ist sicher so einiges gemischt worden. Vielleicht ein bisschen Spinone Italiano, etwas Terrier und wer weiß was noch alles so auf Kretas Straßen rumläuft. Jedenfalls hat sie unser Herz im Sturm erobert und stellt uns nun vor die schwierige Aufgabe, ihrem Charme nicht total zu erliegen und ein bisschen Benehmen und Gehorsam zu üben. Aber sie ist ja auch erst 5 Monate alt und hat noch viel Zeit zu lernen.

Der Kater ist zwar noch etwas skeptisch, scheint sich aber mit seinem Schicksal abzufinden und gestern lagen sie schon mehr oder weniger Seite an Seite (Hund auf dem Boden im Hundebett, Kater daneben auf dem Sofa). Ich bin zuversichtlich, dass die zwei sich bald bestens vertragen werden.

Im Moment ist alles noch so aufregend und neu, sowohl für Lotta als auch für uns aber das wird sich sicher bald alles einspielen.

Jedenfalls möchte ich nochmal allen Daumendrückern danken denn wir waren nicht die einzigen Interessenten für sie und trotzdem hat sich die Pflegefamilie für uns entschieden.

 

Freitag, 18. September 2015

Apfel am Freitag

 

Ich gebe ja zu, dass hier auf dem Blog gerade etwas wenig los ist. Aber Instagram ist einfach so viel schneller und unkomplizierter zwischenrein zu schieben. Und wenn ich in den Statistiken sehe, dass mein letzter Post gerade mal 34 mal angeschaut wurde, dann zweifle ich schon ein bisschen daran, ob das hier überhaupt irgendjemanden interessiert... Immerhin schaffe ich es heute mal wieder, bei Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung mitzumachen und meine apfelige Herbstdeko zu zeigen. Naja, Blumen sind das zwar nur im weitesten Sinne aber immerhin geschnitten und in der Vase :-)

Ansonsten dreht sich unser Alltag gerade hauptsächlich um die kleine Hundedame Lotta, die wenn alles klappt nächste Woche bei uns einziehen wird. Dann wird es hier auch einen etwas ausführlicheren Bericht zu ihr geben. Ich habe einfach immer noch ein bisschen Sorge, dass doch noch etwas schiefgehen könnte und sie womöglich doch nicht zu uns kommt. Das wäre alledings wirklich tragisch denn wir sind alle schon so verliebt! Also dürft ihr ruhig noch ein bisschen die Daumen drücken.

 

Donnerstag, 10. September 2015

Ausflug nach Cancale

Wir haben unsere Sommerferien in der Normandie für einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Cancale und Saint Malo in der Bretagne genutzt.

Cancale ist nicht nur für seine Austern berühmt sondern auch der Geburtsort von Olivier Roellinger und dessen Restaurant "Le Coquilage" im Château Richeux. Dies war der eigentliche Grund unseres Ausfluges. Olivier Roellinger hat als "Seiteneinsteiger" eine beachtliche Kochkarriere hingelegt.1984 der erste Stern im Guide Michelin, 1988 der zweite und 2006 folgte der dritte Stern. 2008 gab er seine Auszeichnungen wieder zurück und schloss sein Restaurant "Les Maisons de Bricourt" um sich voll und ganz seiner Leidenschaft den Gewürzen zu widmen. Das übriggebliebene Zweitrestaurant "Le Coquillage" erhielt 2010 einen Stern. Nach wie vor gibt es ein Menu "Au gré du vent et de la lune" das die Meilensteine seiner Küche beinhaltet. Mittlerweile gibt es von Roellinger in Cancale noch eine Bäckerei "Grain de Vanille", einen Gewürzladen "Epices-Roellinger" sowie eine Kochschule "La cuisine corsaire".

Doch bevor wir das Abendessen genießen konnten waren wir noch im Restaurant "La Table Breizh Café" zum Mittagessen. Ein Japaner der eine Bretonin geheiratet hat und nun in Cancale in seinem traditionell japanisch eingerichtetem Restaurant Japanisch-Bretonische Küche auf sehr hohem Niveau anbietet. Fumiko Kudaka wurde als einer der wenigen Japanischen Köche in Frankreich mit einem Stern ausgezeichnet.

Nach dem Mittagessen haben wir noch an einem Austernstand am Hafen einen kleinen Snack genommen, bevor wir uns dann auf den Weg zu unserem Chambre d' hôtes gemacht haben um uns für das Abendessen fertig zu machen.

Das Château Richeux liegt in einem parkartigen, leicht erhöht auf einer in die Bucht vom Mont Saint Michel hineinragenden Grundstück. Wir wurden zum Empfang in den Salon mit brennendem offenem Kamin (ja auch im Sommer, wir sind in der Bretagne ;-) ) und schweren Ledersesseln geführt um dort bei einem Aperitif in Ruhe die Speise- und Weinkarte zu studieren. Der Ausblick von unserem Tisch auf die Bucht war unglaublich, zuerst noch im weichen Abendlicht das dann langsam in die Dunkelheit überging bis nur noch der Leuchtturm und die Lichter der gegenüberliegenden Stadt zu sehen waren. Nach sechs Gängen kamen wir, zumindest für unsere Tochter, zum Höhepunkt des Menüs. Der Patissier kam mit seinem Nachtischwagen, ähnlich wie ein Käsewagen, auf dem alle erdenklichen Desserts in kleinformat aufgereiht waren, unter anderem auch die von Roellinger neuinterpretierten Klasiker wie "Paris-Cancale", und man durfte sich soviel man mochte geben lassen. Der abschließende Kaffee wurde dann wieder im Salon eingenommen. Nach 3,5 Stunden haben wir selig die heiligen Hallen des Château Richeux verlassen um uns in das unbequeme Bett unseres Chambre d' hôtes zu begeben.

Wie man auf den Bildern sehen kann war das Wetter an diesem Tag leider sehr schlecht. Es hat tagsüber in Strömen geregnet, daher auch kaum Bilder aus Cancale. Immerhin war es abends dann trocken und wir hatten einen wunderschönen Blick.

Am nächsten Tag haben wir dann noch in Saint Malo einen Zwischenstopp eingelegt, dort hatten wir dann herrlich sonniges Wetter. Natürlich zeige ich euch dazu auch noch Bilder...

Habt ihr gemerkt, dass diese Post im Gegensatz zu meinen sonstigen mal mit fundiertem Wissen glänzt? Das liegt ganz einfach daran, dass sich mein Liebster als Ghostwriter betätigt hat :-)