Freitag, 30. Oktober 2015

Neues von Lotta

Ach ja, unser kleines Hundekind hat unser Leben gerade ganz schön im Griff, da bleibt wenig Zeit für anderes. Mein Sketchbook ruht genauso wie auch mein Blog. Aber sie macht uns so viel Freude, da lässt man gerne anderes liegen.
Zweimal die Woche sind wir in der Hundeschule denn ein bisschen Benimm muss schon noch gelernt werden. Außerdem trainieren wir natürlich jeden Tag bei jedem Spaziergang. Das ist manchmal mühsam aber ich bin mir sicher, dass es sich am Ende auszahlen wird.
Sie hat auch schon ganz schön zugenommen und ich habe auch das Gefühl, dass sie etwas gewachsen ist seit wir sie haben. Jetzt könnte sie aber so bleiben, die Größe wäre perfekt.
Vor zwei Wochen waren wir übers Wochenende in Oberstdorf, was ganz wunderbar geklappt hat und heute geht es auf die große Fahrt in die Normandie. So sehr wie Lotta das Wasser liebt, wird ihr das Meer sicher sehr gefallen (und natürlich die vielen Pfützen hinter unserem Haus...)
Wie ihr seht, gibt es mich noch und ich werde meinen Blog auch nicht aufgeben, ist halt nur ein bisschen weniger los hier.
Nun macht es mal gut und wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt mir doch einfach auf Instagram.

Freitag, 25. September 2015

Hallo Lotta

Seit gestern Abend ist sie nun endlich bei uns. Darf ich euch vorstellen, das ist Lotta, unsere kleine neue Mitbewohnerin. Fragt jetzt nur nicht nach ihrer Rasse, da ist sicher so einiges gemischt worden. Vielleicht ein bisschen Spinone Italiano, etwas Terrier und wer weiß was noch alles so auf Kretas Straßen rumläuft. Jedenfalls hat sie unser Herz im Sturm erobert und stellt uns nun vor die schwierige Aufgabe, ihrem Charme nicht total zu erliegen und ein bisschen Benehmen und Gehorsam zu üben. Aber sie ist ja auch erst 5 Monate alt und hat noch viel Zeit zu lernen.

Der Kater ist zwar noch etwas skeptisch, scheint sich aber mit seinem Schicksal abzufinden und gestern lagen sie schon mehr oder weniger Seite an Seite (Hund auf dem Boden im Hundebett, Kater daneben auf dem Sofa). Ich bin zuversichtlich, dass die zwei sich bald bestens vertragen werden.

Im Moment ist alles noch so aufregend und neu, sowohl für Lotta als auch für uns aber das wird sich sicher bald alles einspielen.

Jedenfalls möchte ich nochmal allen Daumendrückern danken denn wir waren nicht die einzigen Interessenten für sie und trotzdem hat sich die Pflegefamilie für uns entschieden.

 

Freitag, 18. September 2015

Apfel am Freitag

 

Ich gebe ja zu, dass hier auf dem Blog gerade etwas wenig los ist. Aber Instagram ist einfach so viel schneller und unkomplizierter zwischenrein zu schieben. Und wenn ich in den Statistiken sehe, dass mein letzter Post gerade mal 34 mal angeschaut wurde, dann zweifle ich schon ein bisschen daran, ob das hier überhaupt irgendjemanden interessiert... Immerhin schaffe ich es heute mal wieder, bei Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung mitzumachen und meine apfelige Herbstdeko zu zeigen. Naja, Blumen sind das zwar nur im weitesten Sinne aber immerhin geschnitten und in der Vase :-)

Ansonsten dreht sich unser Alltag gerade hauptsächlich um die kleine Hundedame Lotta, die wenn alles klappt nächste Woche bei uns einziehen wird. Dann wird es hier auch einen etwas ausführlicheren Bericht zu ihr geben. Ich habe einfach immer noch ein bisschen Sorge, dass doch noch etwas schiefgehen könnte und sie womöglich doch nicht zu uns kommt. Das wäre alledings wirklich tragisch denn wir sind alle schon so verliebt! Also dürft ihr ruhig noch ein bisschen die Daumen drücken.

 

Donnerstag, 10. September 2015

Ausflug nach Cancale

Wir haben unsere Sommerferien in der Normandie für einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Cancale und Saint Malo in der Bretagne genutzt.

Cancale ist nicht nur für seine Austern berühmt sondern auch der Geburtsort von Olivier Roellinger und dessen Restaurant "Le Coquilage" im Château Richeux. Dies war der eigentliche Grund unseres Ausfluges. Olivier Roellinger hat als "Seiteneinsteiger" eine beachtliche Kochkarriere hingelegt.1984 der erste Stern im Guide Michelin, 1988 der zweite und 2006 folgte der dritte Stern. 2008 gab er seine Auszeichnungen wieder zurück und schloss sein Restaurant "Les Maisons de Bricourt" um sich voll und ganz seiner Leidenschaft den Gewürzen zu widmen. Das übriggebliebene Zweitrestaurant "Le Coquillage" erhielt 2010 einen Stern. Nach wie vor gibt es ein Menu "Au gré du vent et de la lune" das die Meilensteine seiner Küche beinhaltet. Mittlerweile gibt es von Roellinger in Cancale noch eine Bäckerei "Grain de Vanille", einen Gewürzladen "Epices-Roellinger" sowie eine Kochschule "La cuisine corsaire".

Doch bevor wir das Abendessen genießen konnten waren wir noch im Restaurant "La Table Breizh Café" zum Mittagessen. Ein Japaner der eine Bretonin geheiratet hat und nun in Cancale in seinem traditionell japanisch eingerichtetem Restaurant Japanisch-Bretonische Küche auf sehr hohem Niveau anbietet. Fumiko Kudaka wurde als einer der wenigen Japanischen Köche in Frankreich mit einem Stern ausgezeichnet.

Nach dem Mittagessen haben wir noch an einem Austernstand am Hafen einen kleinen Snack genommen, bevor wir uns dann auf den Weg zu unserem Chambre d' hôtes gemacht haben um uns für das Abendessen fertig zu machen.

Das Château Richeux liegt in einem parkartigen, leicht erhöht auf einer in die Bucht vom Mont Saint Michel hineinragenden Grundstück. Wir wurden zum Empfang in den Salon mit brennendem offenem Kamin (ja auch im Sommer, wir sind in der Bretagne ;-) ) und schweren Ledersesseln geführt um dort bei einem Aperitif in Ruhe die Speise- und Weinkarte zu studieren. Der Ausblick von unserem Tisch auf die Bucht war unglaublich, zuerst noch im weichen Abendlicht das dann langsam in die Dunkelheit überging bis nur noch der Leuchtturm und die Lichter der gegenüberliegenden Stadt zu sehen waren. Nach sechs Gängen kamen wir, zumindest für unsere Tochter, zum Höhepunkt des Menüs. Der Patissier kam mit seinem Nachtischwagen, ähnlich wie ein Käsewagen, auf dem alle erdenklichen Desserts in kleinformat aufgereiht waren, unter anderem auch die von Roellinger neuinterpretierten Klasiker wie "Paris-Cancale", und man durfte sich soviel man mochte geben lassen. Der abschließende Kaffee wurde dann wieder im Salon eingenommen. Nach 3,5 Stunden haben wir selig die heiligen Hallen des Château Richeux verlassen um uns in das unbequeme Bett unseres Chambre d' hôtes zu begeben.

Wie man auf den Bildern sehen kann war das Wetter an diesem Tag leider sehr schlecht. Es hat tagsüber in Strömen geregnet, daher auch kaum Bilder aus Cancale. Immerhin war es abends dann trocken und wir hatten einen wunderschönen Blick.

Am nächsten Tag haben wir dann noch in Saint Malo einen Zwischenstopp eingelegt, dort hatten wir dann herrlich sonniges Wetter. Natürlich zeige ich euch dazu auch noch Bilder...

Habt ihr gemerkt, dass diese Post im Gegensatz zu meinen sonstigen mal mit fundiertem Wissen glänzt? Das liegt ganz einfach daran, dass sich mein Liebster als Ghostwriter betätigt hat :-)

Sonntag, 6. September 2015

Postkartengruß aus der Normandie

 

Nun ist der Sommerurlaub schon wieder vorbei. Wie die Zeit nur immer verfliegt...

Eigentlich hatten wir wettermäßig eher einen Herbsturblaub, die Temperaturen lagen meist so bei 15-18 C und geregnet hat es auch recht oft. Aber egal, wir lieben unsere Normandie trotzdem und deshalb sende ich heute auch meine virtuelle Postkarte an Flottelottablau und alle meine lieben Leser|Innen.

Dieses Mal haben wir auch einmal ein paar kleine Ausflüge gemacht, dazu wird es aber noch separate Posts geben. Jetzt aber muss erst mal wieder der Alltag gemeistert und angegangen werden...

 

Freitag, 31. Juli 2015

Buntes zum Freitag

Letzten Samstag hatten wir unsere jährliche Gartenparty. Trotz stürmischem und kaltem Wetter war es wieder einmal sehr schön und mit Feuerkorb auch temperaturmäßig gut auszuhalten. Von der Tischdeko hatte ich nun noch diese bunten Blümchen übrige, die sich auch im Wohnzimmer gemeinsam mit meiner ersten Sommerpost von Regina und Annette ganz wunderbar machen. Natürlich dürfen sie nun auch zu Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung wandern.
Die Woche war hier kühl und grau, jetzt scheint es aber wieder Richtung Sommer zu tendieren.
Seit Mittwoch sind nun auch hier Sommerferien und das Tochterherz ist schon im Zeltlager. Ruhig ist es hier geworden, seit sie weg ist. Noch zwei Wochen und dann geht es auch für uns endlich in die Sommerfrische ans Meer (wohin muss ich wohl nicht extra erwähnen...)

Nun wünsche ich euch allen eine wunderschöne Sommerwoche mit angenehmen Temperaturen und viel Ferienstimmung.

 

Freitag, 17. Juli 2015

Freitagsblume - her mit dem schönen Leben

Trotz anhaltender Trockenheit habe ich heute noch etwas für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung im Garten gefunden. Die Hortensien leiden auch etwas unter der Wärme und abends hängen sie immer gsnz traurig die Köpfe. Daher darf diese jetzt ins Haus.

Der Spruch im Hintergrund ist irgendwie passend zur Sommerzeit, in der so viel Leben stattfindet.

Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Sommer Wochenende mit mäßiger Hitze und viel Sommerfreude!

 

 

Donnerstag, 16. Juli 2015

Typisch für mich

bei Kebo wird diesen Monat gefragt, was typisch für uns ist. Hm, das ist irgendwie gar nicht so leicht. Ich werde es trotzdem mal versuchen.

Nun also in ungeordneter Reihenfolge, so wie es mir gerade in den Kopf kommt, einige typische Dinge von mir:

... ich kann schlecht "nein" sagen (und ich habe festgestellt, dass das nicht nur mir so geht...)

... oftmals bin ich von einer Sache total begeistert und mit Feuereifer dabei, aber nach kurzer Zeit ist dann schon wieder alles verpufft (z.B. regelmäßig Dankbarkeitstagebuch schreiben, "Blogtagebuch", usw.)

... daher bin ich umso mehr stolz auf mich wenn ich tatsächlich mal eine Sache länger durchhalte

... ich liebe die Normandie - ne, das hättet ihr jetzt nicht gedacht, oder?

... und das Meer noch viel mehr

... manchmal sitze ich abends oder am Wochenende auf dem Sofa mit dem Kopf voller kreativer Ideen, kann mich aber nicht dazu aufraffen, auch nur eine davon umzusetzen

... ich bin gnadenlos optimistisch und habe damit meist auch recht (mein Mann beneidet mich dafür sehr)

... ich bin ungeduldig und gerne auch mal schnell gereizt wenn man mich bei etwas stört

... ich bin keine "Glucken-Mama" aber ich denke, unsere Tochter ist trotzdem (oder gerade deshalb?) ganz gut gelungen :-)

... ich mag Pferde sehr gerne, habe aber das Reiten jetzt trotzdem aufgegeben (zu viel Angst und zu frustriert über das traurige Ende meiner Reitbeteiligung)

... dafür haben wir 2 Meerschweinchen und einen Kater und die Tochter drängt uns täglich, uns auch noch einen Hund anzuschaffen. Wir eröffnen also demnächst einen Zoo.

... ich telefoniere sehr ungern, dafür schreibe ich sehr gerne Karten oder Briefe.

... und jetzt fällt mir nichts mehr ein.

 

 

Donnerstag, 2. Juli 2015

Tierisches aus dem Sketchbook

Ruhig ist es hier geworden aber ihr wisst ja warum. Ich bin fast jeden Abend ganz fleißig an meinem Sketchbook gesessen und habe die von meinem Tochterherz vorgegebenen Tiere versucht zu zeichnen. Von meinem ersparten "Busgeld" habe ich mir noch Wassertankpinsel gekauft mit denen ich ausgesprochen glücklich bin. So sind nun einige Skizzen in Aquarell-Buntstift-Mischtechnik entstanden. Diejenigen, die mir auf IG folgen kennen die Bilder zwar schon, für alle anderen hier nochmal eine Zusammenfassung.

 

 

 

 

Freitag, 26. Juni 2015

Freitagspfingstrose und Verlosung

Letzte Woche hatte ich noch geschrieben, wie blogmüde ich gerade bin und trotzdem gab es drei Postings :-) also kann es wohl doch nicht ganz so schlimm sein...

Da ich aber wie ja auch schon geschrieben gerade sehr gerne in meinem Sketchbook arbeite und Karten gestalte, möchte ich heute einfach mal hier drei davon verlosen. Die ersten drei Kommentator|Innen bekommen also eine von mir gestaltete Postkarte geschickt. Das ist doch mal was oder?

 

Nun aber endlich mein Beitrag für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung. Im Hintergrund übrigens eine meiner Karten (aber diese ist schon unterwegs, für euch gibt es neue). Dazu eine kleine Pfingstrosenblüte, die ich von meinem größeren Strauß abgeschnitten und in meine kleine pariser Vase gestellt habe.

 

Donnerstag, 25. Juni 2015

Beauty is where you find it - Türen

 

Endlich habe ich es auch mal wieder auf die Reihe bekommen, bei Luziapimpinellas BIWYFI mit zu machen.

Diese Türe habe ich bei einem Spaziergang in der Normandie gesehen. Am meisten hat es mir aber eigentlich der Fensterladen angetan, der so ein nettes Gesicht hat. Seht ihr das auch?

Montag, 22. Juni 2015

Neues aus meinem Sketchbook

 

Wie ich ja schon in meinem letzten Posting geschrieben habe, arbeite ich gerade wieder mit neuer Begeisterung in meinem Sketchbook. Für alle, die mir nich auf IG folgen daher heute einmal zwei Seiten aus meinem Buch.

 

 

 

Freitag, 19. Juni 2015

Unkraut und ein bisschen Alltagsgeplänkel zum Freitag


Inspiriert von Manos Giersch von letzter Woche habe ich mich auch mal großzügig aus unserem Beet bedient. Naja, eigentlich sollte der Giersch dort gar nicht wachsen sondern nur die Rosen aber egal, in der Vase macht er sich auch ganz gut. Daher heute für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung ein bisschen Unkraut.
Mit der Bloggerei läuft es hier gerade irgendwie nicht so dolle, mir fehlt schon wieder die Motivation dazu. Daher ich erzähle euch jetzt einfach mal ein bisschen, was mich im Moment stattdessen beschäftigt.
Der Sommer lädt natürlich dazu ein, viel draußen zu sein. Außerdem habe ich begonnen, zu Fuß zur Arbeit zu gehen anstatt mit dem Bus zu fahren. Das sind am Tag immerhin fast 6 km. Auf dem Weg habe ich begonnen, meine Achtsamkeit zu schulen und mehr auf Details, Geräusche und Gerüche zu achten. Ich fotografiere kleine Alltagsdetails und zeige sie auf IG (Link siehe Sidebar). Ich habe so mein tägliches Fitnessprogramm (wir wohnen ganz oben am Hang) und zusätzlich hilft es mir, nach der Arbeit abzuschalten. Erstaunlicherweise brauche ich genauso lange wie mit dem Bus.
Für das gesparte Geld werde ich mir nun jeden Monat etwas gönnen das eigentlich völlig unnötig ist, mir aber Freude bereitet. Vom ersten gesparten Monatsticket habe ich mir einen Schrittzähler gekauft und ich muss sagen, es motiviert mich unglaublich, sogar noch mehr zu gehen. Ich schaffe es auch fast jeden Tag, das Tagesziel zu erreichen. Zusätzlich mache ich noch ein bisschen Fitness zu Hause mit GU Balance und ich fühle mich richtig gut dabei!
Die Abende verbringe ich seltener im Internet und mit Bloggen denn ich habe wieder begonnen, ein bisschen zu zeichnen und Collagen zu machen. Auch diese zeige ich (sofern vorzeigbar) immer mal wieder auf IG.

Sonntag, 14. Juni 2015

Von Barfleur nach Gatteville

 

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es hier mal wieder Zeit für ein paar Normandie Bilder ist. Daher nehme ich euch heute wieder mit auf einen meiner liebsten Spaziergänge von Barfleur zum Leuchtturm von Gatteville.

Ich weiß gar nicht, wie oft ich den Leuchtturm schon fotografiert habe und ich werde ihn sicher noch tausend weitere Male knipsen. Das Meer sieht dich immer wieder anders aus und die Perspektive kann man auch immer mal verändern.

Viel Zeit zum bloggen habe ich immer noch nicht aber für ein paar kurze Zeilen zwischendurch muss Zeit sein. Genau genommen wäre die Zeit schon da aber so viele andere Dinge sind im Moment wichtiger, z.B. Draußen im Garten sitzen und ein gutes Buch lesen...

Freitag, 12. Juni 2015

Normannisches Leuchtblau zum Freitag


Obwohl ich jetzt schon seit einer Woche wieder im Lande bin, habe ich es erst jetzt geschafft, hier etwas zu posten. Immerhin habe ich euch für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung ein kleines Arrangement von meinem normannischen Küchentisch mitgebracht. Gerne hätte ich es schon dort gepostet aber das Internet ist so langsam über das Mobilnetz, dass das einfach nicht funktioniert. Schon um Bilder bei IG zu posten brauche ich immer eine glückliche Position und viel Geduld.
Die Postkarte war übrigens Teil eines tollen alten Postkartenalbums, das ich auf einem Flohmarkt entdeckt habe. Die kleinen blauen Blüten fand ich ganz unglaublich schön, sie haben ganz stachelige Blätter und Stängel und ich habe sie gerade noch vor dem Gärtner gerettet, der dem wuchernden Gras auf unserem Grundstück zu Leibe gerückt ist. Auf den Fotos kommt das leuchtende Blau leider gar nicht so richtig raus, das müsst ihr euch jetzt eben vorstellen.
Wenn auch kühl, war es doch wieder wunderschön am Meer. Wir haben ja glücklicherweise einen offenen Kamin und eine Heizung :-)
Wir hatten richtig schöne Mutter - Tochter - Wochen und haben es beide sehr genossen, einmal entspannt Zeit füreinander zu haben. Das Arbeiten habe ich immer gleich morgens erledigt während das Tochterkind noch selig geschlummert hat. Früher war ich auch ein richtiger Langschläfer aber heute bekomme ich Kofschmerzen wenn ich zu lange im Bett liegen bleibe. Ja, das sind eben so die Zipperlein des Alterns, ich glaube man nennt das auch senile Bettflucht...aber fängt die wirklich schon mit 40+ an?

Freitag, 22. Mai 2015

Gänseblümchen zum Freitag

Eigentlich hatte ich euch ja so viele neue Bilder von den Osterferien versprochen und jetzt stehen schon wieder die Pfingstferien vor der Tür und die Bilder lagern immernoch auf der Festplatte. Aber die werden ja nicht schlecht. Frühling und Sommer sind eben einfach Zeiten, in denen man seine Freizeit lieber draußen verbringt und die Blogzeit daher etwas kürzer treten muss.

Immerhin versuche ich zumindest regelmäßig etwas für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung zu posten. So auch heute wieder ein winziger Blumengruß in meiner geliebten normannischen Vase. Passend dazu ein paar Impressionen vom Meer. Heute Mittag geht es wieder auf große Fahrt gen Westen, Meeresluft schnuppern und dem Alltag entfliehen. Auch wenn ich dieses Mal auch dort viel arbeiten muss, ist es dennoch immer ein ganz anderes Leben wenn man nach getaner Arbeit noch eine Runde am Strand spazieren kann.

Ich bin dann also mal wieder für zwei kleine Wöchelchen weg und werde nur ab und zu bei Instagram (Link in der Sidebar) ein paar Bilder zeigen. Euch allen schöne Pfingsten und genießt die vielen freien Tage.

 

Freitag, 15. Mai 2015

Pink Friday

 

Na, habt ihr den Vatertag genossen? Wir haben das Kinderzimmer ein wenig jugendlicher gemacht und die Nut- und Federdecke gestrichen. Ich kann euch sagen, das ist eine elende Schinderei.

Immerhin ist währenddessen im Garten der Rhododendron erblüht. Er hat so viele Blüten, dass gar nicht aufgefallen ist, dass ich ein paar davon abgeschnitten und für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung in die Vase geholt habe.

Das kleine Herzkissen hat mir übrigens die tollste Tochter der Welt zum Muttertag genäht. Macht sich auch als Blumenbeiwerk ganz wunderbar wie ich finde.

 

Freitag, 8. Mai 2015

Rettungsblumen und ein bisschen Hochzeit zum Freitag



Es ist mal wieder etwas ruhiger hier geworden aber für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung habe ich diese Woche trotzdem wieder etwas gefunden. Ich musste diese Wiesenschönheiten unbedingt noch vor dem Rasenmähertod bewahren und jetzt kann ich mich auch vom Sofa aus an ihnen erfreuen.
Das reale Leben fordert mich gerade ein bisschen mehr, daher ist die Blogmotivation nicht so groß. Ich hoffe, ihr verzeiht mir das, wahrscheinlich lest ihr aber bei dem schönen Frühlingswetter ohnehin nicht so viel (zumindest mir geht das so).




Ja und dann hat mich Jutta diese Woche doch noch so inspiriert durch ihre Hochzeitsparty, dass ich gestern in meinen alten Hochzeitsfotos gestöbert habe. Wie ich ja schon gestern geschrieben habe, möchte ich hier nicht so gerne als Person erkennbar sein, daher sollten auch die Hochzeitsfotos ohne erkennbare Personen sein. Was liegt da also näher als unser super tolles Hochzeitsauto und das Standesamt zu zeigen. Die alte Citroen DS gehört dem Bruder einer Freundin und er hat sich sogar gleich noch als Chauffeur bereit erklärt. Das Standesamt wurde natürlich auch architektonischen Gesichtspunkten gewählt. Wir haben nämlich nur standesamtlich geheiratet.
So eine Hochzeit ist schon etwas ganz besonderes und ich hätte große Lust, einfach nochmal unsere Liebe zu besiegeln, am liebsten in der kleinen Seefahrer Kapelle am Meer...
Bis zur silbernen Hochzeit haben wir immerhin schon fast die Hälfte, im August werden es 12 Jahre und ich bereue nicht eine Sekunde davon.

Nun habe ich aber für heute genug geschrieben, habt ein schönes Wochenende, genießt die herrliche Frühsommerzeit im Freien und lasst euch von der Sonne verwöhnen.

Donnerstag, 7. Mai 2015

Anonym, privat oder nicht?



Immer wieder lese ich im Netz darüber, dass auch für Blogs inzwischen eine Impressumspflicht besteht. Allerdings scheint es da auch noch die Ausnahme der rein privaten Blogs zu geben. Um ehrlich zu sein, möchte ich nicht meinen vollen Namen und Adresse hier angeben, ich fühle mich so anonym ganz wohl. Wie haltet ihr das denn, schreibt ihr eure vollen Namen und Adressen auf den Blog oder seid ihr auch lieber anonym?

Wenn die Impressumspflicht also tatsächlich auch in diesem Umfang für mein Blog gilt, wäre für mich die einzige Konsequenz, das Blog aus dem Netz zu nehmen und mich nur noch über Instagram im Netz zu äußern. Das fände ich allerdings schade. Auch wenn ich gerade nicht so viel zum Bloggen komme, ist es doch ein mir wichtiger Bestandteil meiner Freizeitbeschäftigung geworden.

Ich habe mein Blog jetzt mal als rein privat gekennzeichnet und hoffe, dass das ausreicht, um die Bedingungen für ein Blog ohne Impressumspflicht zu erfüllen. Immerhin schalte ich hier keine Werbung und es findet auch keinerlei sonstige kommerzielle Nutzung statt.


Freitag, 24. April 2015

Frühling am Freitag


Welch eine schöne frühlingshafte Woche doch hinter uns liegt. Es war so schön, abends und am Wochenende im Garten sitzen zu können und mit einem guten Buch die Sonne aufzusaugen. Natürlich bin ich in unserem Garten auch für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung wieder fündig geworden. Wie immer völlig ahnungslos um welche wilde Schönheit es sich handelt aber trotzdem nicht weniger davon begeistert. Im Hintergrund meine Lieblingskarte der bisherigen Frühlingspost, farblich so schön passend. Ach ja, die kleine blaue Vase im Vordergrund stammt übrigens aus der tollen kleinen Töpferei in Barfleur (Normandie) an der ich schwerlich vorbei komme ohne meine Nase rein zu stecken.
Die Wettervorhersage für das Wochenende ist ja leider nicht so toll aber warten wir`s mal ab. Der Garten würde sich über etwas Regen aber schon sehr freuen.
Euch allen wünsche ich ein erholsames Wochenende mit einigen entspannten Stunden.

Montag, 20. April 2015

Ferienhaus im Paradies

Schaut doch mal meine neue Seite (Oben im Header) an, auf der ich euch ein wunderschönes Ferienhaus in unserem Paradies vorstellen möchte.
Die Seite wird hier bleiben, ihr könnt also auch erst dann schauen, wenn die nächste Ferienplanung ansteht.


Eine genaue Beschreibung findet ihr hier (Allerdings in Französisch) oder in kurz auf meiner neuen Seite.
Bei näherem Interesse oder Fragen könnt ihr mir gerne eine Mail schreiben oder direkt auf den obigen Link gehen.



Sonntag, 19. April 2015

Kleine Normannische Fischkunde

Nachdem das mit den Rezepten bei mir ja nicht so rund läuft (Kochbücher alle in Frankreich) gibt es stattdessen ein bisschen Fischkunde.
Zuerst stelle ich euch heute den Tombe oder Grondin (Knurrhahn) vor. Der Name Tombe ist eine lokale Bezeichnung aus der Region. Gekauft direkt am Hafen frisch aus dem Boot. Dabei muss man allerdings immer bedenken, dass man die Fische dann auch selbst ausnehmen muss (das macht bei uns der Herr des Hauses, ich hätte damit Probleme).
Der Knurrhahn lebt in einer Tiefe von 50-150 m und sieht unglaublich faszinierend aus. Seine Flossen haben einen knallblauen Rand und sehen aus wie kunsvolle Fächer. Die Rückenflosse konnte ich fürs Foto leider nicht aufstellen, die sieht aber auch toll aus. Lediglich sein Gesichtsausdruck ist ein wenig grimmig. Das Fleisch ist relativ fest und geschmacksintensiv. Wir haben ihn ganz pur im Backpapierschiffchen gemacht nur mit ein paar frischen Kräutern aus dem Garten. Dazu ein paar Kartoffeln oder Brot, mehr braucht es nicht.

Ein weiterer von uns häufig gekaufter Fisch ist die Plie, zu Deutsch Scholle. Sie hat so schöne orangene Punkte und immer ein etwas schräges Grinsen.
In diesem Fall haben wir sie im Backofen mit etwas Tomate im Weißweinsud gemacht, oft machen wir sie aber auch ganz einfach in der Pfanne (Tochterkinds Favorit).
Der Geschmack ist sehr zart, genauso wie das Fleisch und für den anspruchsvollen Kindergeschmack sehr gut geeignet. Auch das Filettieren ist nicht sehr kompliziert (in gebratenem Zustand).

Freitag, 17. April 2015

Quitte am Freitag

Endlich ist es wieder soweit, dass ich im Garten die Blumen für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung finden kann. Heute ein ganz besonderer Liebling, die japanische Zierquitte. Ihre Blüten sind einfach wunderschön und kommen im Kontrast zu den weißen Vasen wunderbar zur Geltung. So darf heute auch meine kleine Mitbringselvase aus Paris wieder aus dem Schrank und Erinnerungen an ein tolles Wochenende wecken.
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Frühlingswochenende mit viel Sonne.

Und weil bunte Blüten auch so typisch und einfach unerlässlich für den Frühling sind, verlinke ich die Quitten auch gleich noch zu Kebos wunderbarer Aktion.

Mittwoch, 15. April 2015

Vive (Petermännchen)

Diese Fische sind eigentlich nur Beifang und werden im Allgemeinen ohne Rückenflosse verkauft, da sie dort einen giftigen Stachel haben. Farblich fand ich sie aber wirklich interessant und geschmacklich waren sie richtig lecker. Der Blick ist ein wenig mürrisch aber immer noch besser als der des Seeteufels oder Knurrhahns :-)
Wir haben die netten Kerle an unserem ersten Tag im Fischladen entdeckt und einfach mal ausprobiert. Das ganze dann als Eintopf mit ein paar Muscheln dazu war ein fürstliches Mahl (wenn der Fisch auf dem Teller auch schon ein bisschen gerupft aussieht). Das Fleisch ist fest und sehr schmackhaft, gut passend zu einem kräftigen Eintopf. Das Rezept (ein wenig abgewandelt) stammt aus diesem sehr empfehlenswerten Kochbuch (dieser Tipp ist meine persönliche Meinung und wurde nicht gesponsert)

 

Montag, 13. April 2015

Ein Tag am Meer

Heute erzähle ich euch mal von einem typischen Ferientag in unserem Maison normande.

Fangen wir an mit einem Marktbesuch und Einkauf der besten Leckereien. Dann erst mal alles ins Auto und ab ans Meer. Wenn es draußen noch zu kühl ist, wird das Picknick eben im Kofferraum eingenommen.
Nach dem Essen erst mal ein Verdauungsspaziergang am Meer it blauem Himmel, Wind, Wellen, fantastischen Aussichten und netten Schafen.

Nach so viel frischer Luft muss natürlich erst mal eine kleine Stärkung zum Kaffee her. Mit gefülltem Magen können dann noch ein paar Kochbücher gewälzt werden bevor es gleich schon wieder ans Essen geht. Als krönenden Abschluss des Tages sitzen wir vor dem offenen Kamin und gönnen uns noch einen kleinen Digestif.

Diejenigen, die mir auf Instagram folgen haben sicher schon gemerkt, dass gutes Essen doch einen recht großen Stellenwert in unseren normannischen Ferien hat. Ich werde dazu auch noch detailliertere Post schreiben.

Dies nur mal so auf die Schnelle, damit ihr wisst, womit wir so unsere Tage in der schönen Normandie verbringen.

 

Sonntag, 12. April 2015

Zurückgesegelt mit vielen Bildern im Gepäck

Wir sind wieder heimwärts gesegelt (naja, gefahren trifft es wohl eher). Jetzt erst mal wieder in den Alltagstrott finden. Aber ich habe euch viele neue Bilder mitgebracht, viel kulinarisches und natürlich das Meer, immer wieder das Meer.

Im Laufe der Woche werde ich auch versuchen, mich bei euch allen persönlich zu melden aber hier steht diese Woche auch noch der Herzensmanngeburtstag auf dem Programm so dass die Zeit knapp ist. Seid daher alle schon einmal von hier aus gegrüßt und vielen Dank für eure zahlreichen lieben Kommtare bei mir.

Freitag, 27. März 2015

Ostern am Meer

Schon ist es wieder soweit, die Koffer sind gepackt und heute geht es wieder los ans Meer. Die Wettervorhersage ist leider nicht so dolle aber egal, Hauptsache Meer, Wind, Wellen und unser kleines Häuschen.

Ich wünsche euch jetzt schon mal frohe Ostern und wie immer könnt ihr vielleicht ein bisschen auf Instagram verfolgen, was wir so machen (je nach Netzabdeckung).

 

Montag, 23. März 2015

Restauranttipps Paris

Wie versprochen bekommt ihr heute noch ein paar Restauranttipps für Paris. Wir waren mittags immer etwas günstiger essen und Abends haben wir dann die haute cuisine genossen. Ich habe allerdings gar nicht fotografiert, daher bekommt ihr die Tipps einfach mal mit Links, da könnt ihr euch dann bei Interesse noch nähere Infos holen. Die einzigen Bilder, die ich euch zeigen kann sind vom Les Pinces und Chez Chen und auch die nicht sonderlich gut :-)
Nun also der Reihe nach:
Freitag sind wir um die Mittagszeit angekommen und haben dann im Unico ein super leckeres Steak mit Kartoffeln und Salat gegessen. Das Ambiente ist super, das Restaurant befindet sich in einer alten Metzgerei und das Styling ist sehr retro mit vielen 70er Jahre Elementen. Das Lokal war brechend voll was mich bei der guten Qualität des Mittagsmenüs auch nicht wundert.
Freitag Abend dann das Highlight des Wochenendes, ein Essen im Restaurant Porte 12 / Porte 12. Das war einfach rundum ein Erlebnis. Wir hatten einen tollen Tisch mit Blick auf die Küche, die nur durch eine Glasscheibe abgetrennt ist. So konnten wir den Meistern wunderbar zuschauen. Das Menü dort wechselt ständig und man kann es mit passender Weinbegleitung bestellen, die zumindest bei uns einfach perfekt auf die verschiedenen Gänge abgestimmt war. Von uns also volle Punktzahl sowohl für Das Essen, den Service als auch die super schöne Innenausstattung im schlichten modernen Design mit viel Kupfer im Industrial Look.
Am Samstag haben wir uns ein bisschen im Marais rumgetrieben und dort auch zu Mittag gegessen. Was wäre Paris ohne Hummer und im Les Pinces gibt es den ganz schlicht in lediglich drei Varianten. Auch hier hat mir das Interieur sehr gut gefallen obwohl die Karten und das CI ein bisschen nach einer Kette ausgesehen haben. Da es sehr voll war, war der Service dementsprechend etwas überfordert und man merkte schon, dass sie unseren Tisch gerne an die nächsten wartenden Gäste vergeben wollten. Trotz allem ein schönes Essen mit Blick auf ein typisches Gässchen des Marais.
Samstag Abend waren wir dann in asiatisch angehauchter haute cuisine unterwegs im Restaurant AT / AT. Wenn ihr euch die Bilder auf der Homepage anschaut, bekommt ihr eine gute Vorstellung der Küche. Auch hier hatten wir das Menü mit Weinbegleitung gewählt. Die Weine waren extrem speziell allerdings perfekt auf die Gänge abgestimmt. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache aber ich fand es sehr spannend. Der Service war sehr zurückhaltend und man musste immer wieder nachfragen, welchen Wein man denn gerade trinkt. Die Atmosphäre war asiatisch ruhig (was zum Verstehen des Personals wenig zuträglich war, da sie sehr leise gesprochen haben). Trotzdem absolut empfehlenswert und ein Erlebnis.
Am Sonntag waren wir dann ganz anders unterwegs bei einem typischen chinesischen Restaurant Chez Chen, direkt hinter dem Centre Pompidou gelegen. Ich glaube, wir waren die einzigen Europäer dort. Das Restaurant ist sehr einfach, eher wie ein Imbiss, dafür mit toller ursprünglicher Küche (die Hühnerfüße haben wir leider zu spät gesehen, sonst hätten wir die sicher auch probiert)
Das war jetzt ganz schön viel Text aber wenn jemand tatsächlich einen Wochenendausflug plant, kann ich alle vorgestellten Restaurant wärmstens empfehlen.

Freitag, 20. März 2015

Frühlingsbunte Freitagsblumen

 

Endlich bin ich auch mal wieder dabei bei Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung. Aber Paris in der letzten Woche war natürlich eine adequate Alternative...

Heute wird es bei mir frühlingshaft bunt und ein kleines Häschen hat sich auch mit aufs Bild geschlichen. Das ist aber meine einzige Osterdeko, der Rest folgt dann in Frankreich.

Die kleine Vase habe ich übrigens letztes Wochenende in Paris gekauft und den ganzen Tag in meiner Handtasche mitgeschleppt in ständiger Angst, das dünne Porzellan zu zerstören. Aber sie hat den Transport gut überstanden und erfreut mich jetzt jeden Tag.

 

Dienstag, 17. März 2015

Paris - Eindrücke

Am Wochenende waren wir in der Stadt der Liebe, haben fürstlich gespeist und sind den ganzen Tag durch diese wunderschöne Stadt geschlendert. Heute zeige ich euch nur ein paar Eindrücke, die ich auf einem Spaziergang auf einem alten Bahnviadukt gesammelt habe. Die beiden Gebäude stehen nur ein paar Meter voneinander entfernt und sind doch so verschieden. Wo findet man sonst solche Prachtbauten...

Ein paar kulinarische Tipps kann ich euch in nächster Zeit auch noch verraten aber gerade ist die Arbeit ein bisschen übermächtig und die Feizeit knapp. Also müsst ihr euch ncoh ein bisschen gedulden.

 

Mittwoch, 4. März 2015

10 Fakten über mich und die Normandie

Gerade habe ich mich mal wieder über 20 Fakten bei Jutta gefreut und da sie aufgerufen hat, auch etwas über uns zu erzählen, habe ich mir gleich ein paar Gedanken gemacht. Da es hier vorzugsweise um unser kleines Paradies am Meer geht habe ich meine Fakten ein bisschen darauf bezogen.

1.) inzwischen verstehe ich Französisch ganz gut aber das Sprechen lässt noch schwer zu wünschen übrig. Die Sätze in meinem Kopf sind immer ganz annehmbar aber sobald sie den Mund verlassen sind sie das reine grammatikalische Chaos.

2.) ich war schon zum Schüleraustausch in der Normandie, also ein bisschen frühlindliche Prägung :-)

3.) die Normannen machen sich gerne lustig über das angeblich ständig schlechte Wetter, sind aber böse wenn andere sich darüber lustig machen.

4.) in unserem Ferienhaus bin ich viel penibler was Ordnung anbelangt als zu Hause, dabei sollte das doch eigentlich andersrum sein.

5.) ich liebe das Meer über alles aber nur vom Strand aus, darin baden mag ich nicht, höher als bis zum Knie sollte das Wasser nicht gehen.

6.) wenn wir die 1000 km fahren wird nur für (kurze) Pipipausen und zum tanken gestoppt, im Idealfall nicht mehr als drei Pausen. (Ja, das ist sicher nicht vorbildlich aber die französischen Autobahnen sind so entspannt zum Fahren und ich will immer so schnell wie möglich ankommen)

7.) es stört mich, wenn ich in der Normandie andere deutsche Autos sehe, ich hätte sie gerne ganz exklusiv nur für uns. Noch schlimmer finde ich es, deutsche Sprache zu hören und am allerschlimmsten sind die, die dann noch auf deutsch über französische Eigenheiten lästern.

8.) es macht mich unglaublich glücklich, wenn der dortige Metzger meinen Namen kennt oder die Bäckersfrau mich auf der Straße grüßt wenn ich ihr begegne. Das gibt mir das Gefühl, irgendwie dazu zu gehören.

9.) ich liebe den melodischen Klang wenn ein Franzose o là là sagt und dabei durch die Zähne pfeift.

10.) in der Normandie gehe ich jeden Tag, gerne auch sehr lange und immer wieder die gleiche Strecke spazieren, hier muss ich mich schon sehr überwinden, wenigstens am Wochenende mal eine kleine Rund zu laufen.

 

Montag, 2. März 2015

Fundstücke

Nach einem schönen Wochenende im Allgäu zeige ich euch heute nochmal ein paar Eindrücke vom Strand. Ich weiß, dass meine Beiträge gerade sehr spartanisch und ohne großen "Nährwert" oder Informationsgehalt sind aber mir fällt gerade einfach nichts ein. Also zeige ich nur immer mal wieder Bilder aus dem Paradies bis mich die Muse wieder küsst...

 

Freitag, 27. Februar 2015

Buntes vom Meer statt Freitagsblumen

Da wir heute für das Wochenende ins Allgäu fahren gibt es bei mir diese Woche keine Blumen. Dafür zeige ich euch noch ein paar Schnappschüsse vom Hafen in St-Vaast-la-Hougue die mir so gefallen haben weil sie die maritime Farbvielfalt so schön zeigen. Draußen ist es heute auch wieder so grau, dass uns ein bisschen Farbe nicht schaden kann.

Euch allen ein erholsames und schönes Wochenende und bis bald.

 

Montag, 23. Februar 2015

Februar am Meer

 

Irgendwie war die Woche zu kurz um alle Fotos zu machen, die ich wollte. Endlich mal mit einer richtigen Kamera bewaffnet wollte ich ganz viele Bilder vom Meer machen. Naja, das Wetter hat auch nicht immer mitgespielt und der Nachtei, der "richtigen" Kamera ist eben auch, dass sie groß ist und man sie deshalb nich immer dabei hat. Außerdem muss ich noch übern, das mit dem Scharfstellen klappt noch nicht so zuverlässig. So muss ich also die paar wenigen Bildchen auf mehrere Posts verteilen :-)

Heute habe ich euch ein paar Ringelgänse mitgebracht, die ich dank Zoom nun endlich auch einmal erwischen konnte.

Wie ihr seht bin ich wieder zurück. Da meine Leseliste mit ungelesenen Posts schon wieder abartig voll ist werde ich es wieder machen wie beim letzten Mal und die ungelesenen einfach ignorieren denn sonst komme ich ja gar nicht mehr rum. Also nicht böse sein, wenn ich die alten Beiträge bei euch nicht kommentiere.

 

Freitag, 13. Februar 2015

Kurze (Blog-)Pause

Wenn ihr das hier lest, bin ich schon wieder unterwegs ins Paradies. Auch für die eine Faschingsferienwoche zieht es mich in die Normandie. Zum einen, um nach unserem Häuschen zu schauen, dem der Winter hoffentlich nicht geschadet hat aber natürlich auch, um ein bisschen Meerluft zu tanken. Es ist eine große Springflut angesagt, ich bin gespannt und werde eifrig fotografieren.
Wenn das Netz mitmacht, werde ich auch ein paar Bilder bei Instagram einstellen, wenn nicht, sehen wir uns einfach Ende Februar wieder hier.





Freitag, 6. Februar 2015

Eisige Feitagsblumen

Beim Einkaufen hat mich diese Woche mal wieder gar nichts blumiges angelacht. Also bin ich mal wieder im Garten auf Suche gegangen um etwas für Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung zu finden. Ganz klein am Wegesrand habe ich dann die Schneeglöckchen gefunden. Sie durften in eine kleine Minivase, die ich schon als Kind immer mit selbtsgepflückten Blümchen für meine Mutter gefüllt habe. Da es ja noch immer eisig kalt ist, durfte der Eisbär auch nochmal mit aufs Bild.

 

Sonntag, 1. Februar 2015

Bunt ist die Welt - Blumen

 

Bei Flottelottablau werden heute Blumen in ungewöhnlichen Situationen gesucht. Ich habe meine Tulpen von letzter Woche, die jetzt irgendwie nicht mehr so frisch waren für euch mal in Szene gesetzt. So sehen sie jetzt doch wieder richtig schön aus. Im Hintergrund noch Manos tolle Karte vervollständigt das Bild. Das Farbenspiel hat mir besonders gefallen und daher finde ich die Bilder sehr passend für Flottelottas bunte Welt.

Bei der Nachbearbeitung habe ich noch ein bisschen mit dem Tilt Shift Filter gespielt denn Tiefenschärfe geht mit dem Äpfelchen halt nicht so gut ohne Nachbearbeitung.

 

Freitag, 30. Januar 2015

Freitagstulpen (Freitagsblumen 04/15)


Nein, ich entschuldige mich auch heute nicht für meine Tulpen zu Helgas alias Holunderblütchens Freitagsblumensammlung sondern erfreue mich an ihrer kräftigen Farbe. Die Kirschzweige blühen noch nicht einmal ansatzweise, dürfen aber trotzdem noch mit zu den Tulpen in die Vase und bekommen eine weitere Chance auf Blüten. Und der Eisbär durfte auch nochmal aufs Bild, ist ja schließlich noch immer Winter und hier schneit es auch gerade schon wieder (nicht nur auf der lustigen Hasenkarte).

Dienstag, 27. Januar 2015

Das Pony und ich

Heute möchte ich euch mal eine persönliche Geschichte erzählen. Ich mag es ja auch immer sehr, von anderen Bloggern Geschichten aus dem Leben zu lesen. Aber Achtung, das wird ein längerer Monolog!

Aus gegebenem Anlass und weil ich gerade so traurig bin, erzähle ich euch nun die Geschichte von dem Pony und mir.

Vor etwa zehn Jahren bin ich mit meine Tochter zu einem neuen Reitverein gewechselt. Sie hat dort gerade begonnen zu reiten und ich bin zu diesem Zeitpunkt vielleicht seit zwei oder drei Jahren wieder geritten. Ich muss dazu sagen, dass ich ein sehr ängstlicher Reiter bin, da ich in meiner Jugend einmal sehr heftig gestürzt bin.

Wir kamen also auf den Hof und mir wurden, meinem Erwachsenenalter entsprechend immr die Großpferde zugeteilt. Aber schon in meiner ersten Reitstunde habe ich ein geschecktes Pony gesehen, das ich unbedingt mal reiten wollte. Ich dachte allerdings immer, dass Erwachsene eben die großen reiten müssen. Zwei Jahre lang habe ich mich nicht getraut zu fragen und immer nur heimlich von der kleinen geschwärmt. Dann waren aber mal die großen alle krank oder vergeben und ich wurde gefragt, ob ich nicht zur Not auch mal ein Pony nehmen würde. Ihr könnt euch vorstellen, wie gerne ich die Frage bejaht habe.

Das Pony hatte es allerding faustdick hinter den Ohren. Sie sieht ja wirklich so lieb aus, kann aber auch ganz schön loslegen. Die Kinder hat sie regelmäßig abgeworfen einfach aus purer Lebensfreude. Ich gebe ja zu, dass auch ich am Anfang manchmal verzweifelt die Bremse gesucht habe aber irgendwie hatte ich bei ihr keine Angst denn sie war nie bösartig oder hat gebuckelt, sie ist halt manchmal einfach ein bisschen übermütig gewesen und hat jede Gelegenheit genutz, sich zu "erschrecken". Immerhin durfte ich sie von da an regelmäßig reiten und wir haben gemeinsam Fortschritte gemacht.

Leider hatte sie immer wieder Porbleme mit den Sehnen und Arthrose, so dass sie oft lange lahm lief. Dies führte dann auch dazu, dass mir der damalige Reitlehrer sagte, wenn ich sie nicht kaufen würde, würde sie in den nächsten Wochen zum Metzger kommen. Ich habe dann verzweifelt versucht, einen Platz für sie zu bekommen, denn ein eigenes Pferde konnten und können wir uns nicht leisten. Aber in einer Großstadt ist das nicht einfach und irgendjemand muss ja auch Tierarzt und sonstiges bezahlen. Glücklicherweise musste dann der Reitlehrer vor ihr gehen und sie hat sich nach und nach wieder erholt.

Ich habe dann eine Reitbeteiligung auf ihr bekommen um zumindest ein bisschen die Kosten zu decken und bin lange mit ihr spazieren gegangen oder Schritt geritten. Sie hat sich dadurch so gut erholt, dass sie weitere drei Jahre im Schulbetieb laufen konnte mit nur gelgentlichen kurzen Ausfällen. Letzten Herbst ist es dann aber so schlimm geworden, dass sie manchmal einfach mit den Vorderbeinen eingeknickt und gestürzt ist. Das ist natürlich in einem Reitbetrieb zu gefährlich. Ich bin sie dann zwar noch einige Zeit im Schritt geritten aber auch das wurde mir dann vom Verein untersagt und meine Reitbeteiligung gekündigt.

Leider hat die Geschichte kein gutes Ende, denn es hat sich auch jetzt niemand gefunden, der ihr den wirklich wohl verdienten Lebensabend auf einer Koppel finanziert hätte. Letzte Woche habe ich sie das letzte Mal gesehen, von da stammt auch das untere Foto in der Collage. Sie war noch vollkommen fit, hatte eben nur manchmal Schmerzen in den Beinen.

Wenn ich dann darüber nachdenke, dass auch ich Arthrose und Schmerzen beim Gehen habe, bin ich doch wirklich froh, kein Schulpferd zu sein.

Jedenfalls hatte ich mit meiner kleinen Maus einige wunderschöne Reiterlebnisse, die ich nicht missen möchte. Ob ich weiter reiten werde steht in den Sternen, im Moment möchte ich nicht, es gibt kein Pferd, das sie ersetzen kann.

Geliebte Normandie - was wir so essen

 

Natürlich essen wir am Meer viel Fisch und Meeresfrüchte, das ist ja selbstverständlich. Aber "unser" Metzger hat auch immer wieder ganz fantastische Leckereien zu bieten und frisches Gemüse vom Markt oder aus dem tollen Bioladen kommt genauso oft auf den Tisch. Mit Rezepten wird es ein bisschen schwierig, da fast alle unsere Kochbücher in Frankreich stehen und außerdem der Herr des Hauses in den Ferien am Herd steht.

Ich sitze währenddessen auf der Fensterbank und probiere schon mal den Wein...

Die schönen Tischsets mit dem normannischen Wappen haben wir übrigens dieses Jahr von meiner Schwiegermutter zu Weihnachten bekommen. Das fand ich eine richtig liebe Idee, vor allem weil wir uns ja eigentlich gar nicht schenken...

Auf den Bildern von links nach rechts und oben nach unten:

Garnelen mit Knoblauch und Chili - Seeteufeleintopf - portugiesischer Muscheltopf mit Schweinebauch - Ente mit Kartoffelpürree und Rosenkohl mit Maronen - Karottensuppe mit Bacon (Vorspeise vor der Ente) - Jakobsmuscheln (natürlich nicht mit Schale gebraten :-)) - Plateau fruits de mer - Seeigel (wollte der Mann unbedingt probieren, es wird bei diesem einen Mal bleiben... mich hat schon der Geruch vom Probieren abgehalten)