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Donnerstag, 10. September 2015

Ausflug nach Cancale

Wir haben unsere Sommerferien in der Normandie für einen kleinen kulinarischen Ausflug nach Cancale und Saint Malo in der Bretagne genutzt.

Cancale ist nicht nur für seine Austern berühmt sondern auch der Geburtsort von Olivier Roellinger und dessen Restaurant "Le Coquilage" im Château Richeux. Dies war der eigentliche Grund unseres Ausfluges. Olivier Roellinger hat als "Seiteneinsteiger" eine beachtliche Kochkarriere hingelegt.1984 der erste Stern im Guide Michelin, 1988 der zweite und 2006 folgte der dritte Stern. 2008 gab er seine Auszeichnungen wieder zurück und schloss sein Restaurant "Les Maisons de Bricourt" um sich voll und ganz seiner Leidenschaft den Gewürzen zu widmen. Das übriggebliebene Zweitrestaurant "Le Coquillage" erhielt 2010 einen Stern. Nach wie vor gibt es ein Menu "Au gré du vent et de la lune" das die Meilensteine seiner Küche beinhaltet. Mittlerweile gibt es von Roellinger in Cancale noch eine Bäckerei "Grain de Vanille", einen Gewürzladen "Epices-Roellinger" sowie eine Kochschule "La cuisine corsaire".

Doch bevor wir das Abendessen genießen konnten waren wir noch im Restaurant "La Table Breizh Café" zum Mittagessen. Ein Japaner der eine Bretonin geheiratet hat und nun in Cancale in seinem traditionell japanisch eingerichtetem Restaurant Japanisch-Bretonische Küche auf sehr hohem Niveau anbietet. Fumiko Kudaka wurde als einer der wenigen Japanischen Köche in Frankreich mit einem Stern ausgezeichnet.

Nach dem Mittagessen haben wir noch an einem Austernstand am Hafen einen kleinen Snack genommen, bevor wir uns dann auf den Weg zu unserem Chambre d' hôtes gemacht haben um uns für das Abendessen fertig zu machen.

Das Château Richeux liegt in einem parkartigen, leicht erhöht auf einer in die Bucht vom Mont Saint Michel hineinragenden Grundstück. Wir wurden zum Empfang in den Salon mit brennendem offenem Kamin (ja auch im Sommer, wir sind in der Bretagne ;-) ) und schweren Ledersesseln geführt um dort bei einem Aperitif in Ruhe die Speise- und Weinkarte zu studieren. Der Ausblick von unserem Tisch auf die Bucht war unglaublich, zuerst noch im weichen Abendlicht das dann langsam in die Dunkelheit überging bis nur noch der Leuchtturm und die Lichter der gegenüberliegenden Stadt zu sehen waren. Nach sechs Gängen kamen wir, zumindest für unsere Tochter, zum Höhepunkt des Menüs. Der Patissier kam mit seinem Nachtischwagen, ähnlich wie ein Käsewagen, auf dem alle erdenklichen Desserts in kleinformat aufgereiht waren, unter anderem auch die von Roellinger neuinterpretierten Klasiker wie "Paris-Cancale", und man durfte sich soviel man mochte geben lassen. Der abschließende Kaffee wurde dann wieder im Salon eingenommen. Nach 3,5 Stunden haben wir selig die heiligen Hallen des Château Richeux verlassen um uns in das unbequeme Bett unseres Chambre d' hôtes zu begeben.

Wie man auf den Bildern sehen kann war das Wetter an diesem Tag leider sehr schlecht. Es hat tagsüber in Strömen geregnet, daher auch kaum Bilder aus Cancale. Immerhin war es abends dann trocken und wir hatten einen wunderschönen Blick.

Am nächsten Tag haben wir dann noch in Saint Malo einen Zwischenstopp eingelegt, dort hatten wir dann herrlich sonniges Wetter. Natürlich zeige ich euch dazu auch noch Bilder...

Habt ihr gemerkt, dass diese Post im Gegensatz zu meinen sonstigen mal mit fundiertem Wissen glänzt? Das liegt ganz einfach daran, dass sich mein Liebster als Ghostwriter betätigt hat :-)

Sonntag, 19. April 2015

Kleine Normannische Fischkunde

Nachdem das mit den Rezepten bei mir ja nicht so rund läuft (Kochbücher alle in Frankreich) gibt es stattdessen ein bisschen Fischkunde.
Zuerst stelle ich euch heute den Tombe oder Grondin (Knurrhahn) vor. Der Name Tombe ist eine lokale Bezeichnung aus der Region. Gekauft direkt am Hafen frisch aus dem Boot. Dabei muss man allerdings immer bedenken, dass man die Fische dann auch selbst ausnehmen muss (das macht bei uns der Herr des Hauses, ich hätte damit Probleme).
Der Knurrhahn lebt in einer Tiefe von 50-150 m und sieht unglaublich faszinierend aus. Seine Flossen haben einen knallblauen Rand und sehen aus wie kunsvolle Fächer. Die Rückenflosse konnte ich fürs Foto leider nicht aufstellen, die sieht aber auch toll aus. Lediglich sein Gesichtsausdruck ist ein wenig grimmig. Das Fleisch ist relativ fest und geschmacksintensiv. Wir haben ihn ganz pur im Backpapierschiffchen gemacht nur mit ein paar frischen Kräutern aus dem Garten. Dazu ein paar Kartoffeln oder Brot, mehr braucht es nicht.

Ein weiterer von uns häufig gekaufter Fisch ist die Plie, zu Deutsch Scholle. Sie hat so schöne orangene Punkte und immer ein etwas schräges Grinsen.
In diesem Fall haben wir sie im Backofen mit etwas Tomate im Weißweinsud gemacht, oft machen wir sie aber auch ganz einfach in der Pfanne (Tochterkinds Favorit).
Der Geschmack ist sehr zart, genauso wie das Fleisch und für den anspruchsvollen Kindergeschmack sehr gut geeignet. Auch das Filettieren ist nicht sehr kompliziert (in gebratenem Zustand).

Mittwoch, 15. April 2015

Vive (Petermännchen)

Diese Fische sind eigentlich nur Beifang und werden im Allgemeinen ohne Rückenflosse verkauft, da sie dort einen giftigen Stachel haben. Farblich fand ich sie aber wirklich interessant und geschmacklich waren sie richtig lecker. Der Blick ist ein wenig mürrisch aber immer noch besser als der des Seeteufels oder Knurrhahns :-)
Wir haben die netten Kerle an unserem ersten Tag im Fischladen entdeckt und einfach mal ausprobiert. Das ganze dann als Eintopf mit ein paar Muscheln dazu war ein fürstliches Mahl (wenn der Fisch auf dem Teller auch schon ein bisschen gerupft aussieht). Das Fleisch ist fest und sehr schmackhaft, gut passend zu einem kräftigen Eintopf. Das Rezept (ein wenig abgewandelt) stammt aus diesem sehr empfehlenswerten Kochbuch (dieser Tipp ist meine persönliche Meinung und wurde nicht gesponsert)

 

Montag, 23. März 2015

Restauranttipps Paris

Wie versprochen bekommt ihr heute noch ein paar Restauranttipps für Paris. Wir waren mittags immer etwas günstiger essen und Abends haben wir dann die haute cuisine genossen. Ich habe allerdings gar nicht fotografiert, daher bekommt ihr die Tipps einfach mal mit Links, da könnt ihr euch dann bei Interesse noch nähere Infos holen. Die einzigen Bilder, die ich euch zeigen kann sind vom Les Pinces und Chez Chen und auch die nicht sonderlich gut :-)
Nun also der Reihe nach:
Freitag sind wir um die Mittagszeit angekommen und haben dann im Unico ein super leckeres Steak mit Kartoffeln und Salat gegessen. Das Ambiente ist super, das Restaurant befindet sich in einer alten Metzgerei und das Styling ist sehr retro mit vielen 70er Jahre Elementen. Das Lokal war brechend voll was mich bei der guten Qualität des Mittagsmenüs auch nicht wundert.
Freitag Abend dann das Highlight des Wochenendes, ein Essen im Restaurant Porte 12 / Porte 12. Das war einfach rundum ein Erlebnis. Wir hatten einen tollen Tisch mit Blick auf die Küche, die nur durch eine Glasscheibe abgetrennt ist. So konnten wir den Meistern wunderbar zuschauen. Das Menü dort wechselt ständig und man kann es mit passender Weinbegleitung bestellen, die zumindest bei uns einfach perfekt auf die verschiedenen Gänge abgestimmt war. Von uns also volle Punktzahl sowohl für Das Essen, den Service als auch die super schöne Innenausstattung im schlichten modernen Design mit viel Kupfer im Industrial Look.
Am Samstag haben wir uns ein bisschen im Marais rumgetrieben und dort auch zu Mittag gegessen. Was wäre Paris ohne Hummer und im Les Pinces gibt es den ganz schlicht in lediglich drei Varianten. Auch hier hat mir das Interieur sehr gut gefallen obwohl die Karten und das CI ein bisschen nach einer Kette ausgesehen haben. Da es sehr voll war, war der Service dementsprechend etwas überfordert und man merkte schon, dass sie unseren Tisch gerne an die nächsten wartenden Gäste vergeben wollten. Trotz allem ein schönes Essen mit Blick auf ein typisches Gässchen des Marais.
Samstag Abend waren wir dann in asiatisch angehauchter haute cuisine unterwegs im Restaurant AT / AT. Wenn ihr euch die Bilder auf der Homepage anschaut, bekommt ihr eine gute Vorstellung der Küche. Auch hier hatten wir das Menü mit Weinbegleitung gewählt. Die Weine waren extrem speziell allerdings perfekt auf die Gänge abgestimmt. Ist vielleicht nicht jedermanns Sache aber ich fand es sehr spannend. Der Service war sehr zurückhaltend und man musste immer wieder nachfragen, welchen Wein man denn gerade trinkt. Die Atmosphäre war asiatisch ruhig (was zum Verstehen des Personals wenig zuträglich war, da sie sehr leise gesprochen haben). Trotzdem absolut empfehlenswert und ein Erlebnis.
Am Sonntag waren wir dann ganz anders unterwegs bei einem typischen chinesischen Restaurant Chez Chen, direkt hinter dem Centre Pompidou gelegen. Ich glaube, wir waren die einzigen Europäer dort. Das Restaurant ist sehr einfach, eher wie ein Imbiss, dafür mit toller ursprünglicher Küche (die Hühnerfüße haben wir leider zu spät gesehen, sonst hätten wir die sicher auch probiert)
Das war jetzt ganz schön viel Text aber wenn jemand tatsächlich einen Wochenendausflug plant, kann ich alle vorgestellten Restaurant wärmstens empfehlen.

Dienstag, 27. Januar 2015

Geliebte Normandie - was wir so essen

 

Natürlich essen wir am Meer viel Fisch und Meeresfrüchte, das ist ja selbstverständlich. Aber "unser" Metzger hat auch immer wieder ganz fantastische Leckereien zu bieten und frisches Gemüse vom Markt oder aus dem tollen Bioladen kommt genauso oft auf den Tisch. Mit Rezepten wird es ein bisschen schwierig, da fast alle unsere Kochbücher in Frankreich stehen und außerdem der Herr des Hauses in den Ferien am Herd steht.

Ich sitze währenddessen auf der Fensterbank und probiere schon mal den Wein...

Die schönen Tischsets mit dem normannischen Wappen haben wir übrigens dieses Jahr von meiner Schwiegermutter zu Weihnachten bekommen. Das fand ich eine richtig liebe Idee, vor allem weil wir uns ja eigentlich gar nicht schenken...

Auf den Bildern von links nach rechts und oben nach unten:

Garnelen mit Knoblauch und Chili - Seeteufeleintopf - portugiesischer Muscheltopf mit Schweinebauch - Ente mit Kartoffelpürree und Rosenkohl mit Maronen - Karottensuppe mit Bacon (Vorspeise vor der Ente) - Jakobsmuscheln (natürlich nicht mit Schale gebraten :-)) - Plateau fruits de mer - Seeigel (wollte der Mann unbedingt probieren, es wird bei diesem einen Mal bleiben... mich hat schon der Geruch vom Probieren abgehalten)

 

Donnerstag, 15. Januar 2015

Typisch für Schwaben...

Kebo hat eine neue Serie gestartet und fragt und heute nach etwas Typischem aus unserer Region. Zuerst hatte ich natürlich daran gedacht, etwas Normannisches zu zeigen aber dann habe ich mich doch für meine andere Heimat, das Schwabenland entschieden.

Ganz besonders typisch sind eigentlich Linsen und Spätzle, die Linsen macht meine Mutter aber besser als ich, daher gibt es heute Hasenkeule zu den Spätzle. Aber der Hase ist hier nur Begleiterscheinung, hier geht es heute um handgeschabte Spätzle.

Die Zutaten sind schnell gesagt, 500g Mehl, 4 Eier und etwas Wasser. Und natürlich ein Spätzlebrett und einen Schaber (im gut sortierten schwäbischen Haushaltswarengeschäft zu bekommen).

Das Mehl mit den Eiern und etwas Wasser mit einem Holzlöffel schlagen und langsam so viel Wasser zugeben bis ein sehr zäher Teig entsteht. Aber Vorsicht mit dem Wasser, nur nicht zu viel! Das Schlagen des Teigs ist schon mal Fitnessübung Nummer eins, das geht nämlich ganz schön in die Arme.

Nun einen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und etwas Teig auf das angefeuchtete Brett geben. Mit dem Schaber kleine "Röllchen" ins Wasser schaben. Das erfordert Übung und ist unsere Fitnesslektion Nummer zwei. Die Spätzle im Wasser kurz aufwallen lassen, dann mit der Schaumkelle abschöpfen und in eine Schüssel mit warmem Wasser geben bevor man sie in ein Sieb zum Abtropfen gibt. Man kann sie so lange abtopfen lassen bis die nächste Portion geschabt ist und dann in eine Schüssel geben.

Entweder stellt man die Schüssel mit den fertigen Spätzle bis zum Servieren in den Ofen oder man schwenkt sie kurz vor dem Servieren in einer Pfanne mit Butter.

Für uns Schwaben sind die handgeschabten die einzige wahren Spätzle, natürlich gibt es aber auch andere Möglichkeiten wie die Spätzlepresse oder sie durch ein Sieb zu streichen. Das Besondere an den handgeschabten ist, dass sie alle unterschiedlich sind.

Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht sehr oft Spätzle selbst mache, da es echt viel Arbeit und die Küche danach reif für einen Großputz ist...

 

 

Montag, 13. Oktober 2014

Geliebte Normandie - La Hague


Das Cap de la Hague ist einfach immer wieder einen Besuch wert. Oben seht ihr Bilder vom Leuchtturm in Goury bei spannendem Wetter. Eigentlich kenne ich Goury auch gar nicht anders. Dort ist es immer stürmisch und mit einem kräftigen Regenschauer muss ständig gerechnet werden. Ganz trocken haben wir es an diesem Tag auch nicht zurück bis zum Auto geschafft, so eine Wetterfront kommt immer sehr plötzlich, ist aber oft genauso schnell wieder vorbei. Aber genau so liebe ich das Meer, dramatischer Himmel und Wind.
Immerhin konnten wir dann bei einem wie immer hervorragenden Essen mit fantastischer Aussicht in der "Moulin à Vent" in Ruhe wieder trocknen.


Sonntag, 5. Oktober 2014

Quittenröllchen

 

Da wir jede Menge Quitten bekommen haben und meine Mutter schon Marmelade, Saft und Kuchen daraus gemacht hat, musste ich mir noch etwas anderes einfallen lassen. Daher gibt es bei uns jetzt leckere kleine Quittenröllchen. Dazu habe ich Quitten gekocht, mit etwas Zucker und Honig gemisch und püriert. Anschoießend habe ich die Masse dünn auf mit Backpapier ausgelegte Bleche gestrichen und zwei Tage unter unserem Dachfenster in der Sonne trocknen lassen. Die getrrocknete Masse kann man dann ganz einfach mit dem Pizzaroller schneiden und aufrollen. Noch ein bisschen Butterbrotpapier daraum und schon hat man nette Kleinigkeiten zum Verschenken.

Ein richtiges Rezept kann ich euch leider nicht liefern, da ich rein nach Gefühl gearbeitet habe.

 

Montag, 19. Mai 2014

Geliebte Normandie - Coutances



Der kleine Ort Coutances liegt an der Westküste der Halbinsel Cotentin und gehört zur Region der Basse Normandie. Auf einem Felsenhügel gelegen thront die Kathedrale über der umgebenden Landschaft. Schon von weitem ist sie sichtbar und beeindruckt auch aus der Nähe nicht weniger mit ihrer imposanten Größe. Man wundert sich oftmals, wie solche eigentlich - zumindest nach heutigen Maßstäben - kleinen Orte solche mächtigen Bauwerke hervorgebracht haben. Ich stelle mir dann immer vor, wie diese Kathedralen auf die einfache Landbevölkerung zur Zeit der Bebauung gewirkt haben müssen.
Das Rathaus steht in seiner imposanten Dominanz der Kathedrale gegenüber und scheint genauso überdimensioniert zu sein.


Genau genommen war Coutance aber nur ein kleiner Zwischenstop zu unserem eigentlichen Ziel in Blainville-sur-Mer, wo wir den Geburtstag des Lieblingsmannes im Restaurant "le Mascaret" gefeiert haben. Ihr solltet unbedingt das Video auf deren Homepage anschauen, das war nämlich der Grund weshalb wir den langen Weg dorthin gemacht haben. Leider hat das Restaurant unserer Meinung nach nicht ganz gehalten was es verspricht, andere sehen das aber mit ihren Bewertungen beim Guide Michelin anders und daher gehen wir mal davon aus, dass wir nur einen schlechten Tag erwischt haben. Vielleicht waren unsere Ansprüche auch zu hoch, aber bei einem Sternerestaurant erwarte ich einfach, dass der Boden nicht klebt, die Gläser sauber sind und die Kellner auch wissen, was sie einem servieren und keine fleckigen Anzüge tragen. Aber der zweite Gang (hier auf dem Foto zu sehen) war wirklich hervorragend und auch der Nachtisch war ein Gedicht. Die restlichen Gänge waren leider sehr durchschnittlich und wenig raffiniert.

Mittwoch, 7. Mai 2014

Maison Normande - Kulinarisches


In den Osterferien haben wir wieder so viel und lecker geschlemmt. Mein Herzensmann hat so toll gekocht und ich habe mich mal wieder an einer Schokotarte versucht. Sieht sie nicht einfach wunderbar aus? Geschmeckt hat sie leider weniger gut, da ich versehentlich gesalzene Butter verwendet habe...
Ansonsten seht ihr eine kleine Fisch- und Muschelauswahl in der Alufolie gedünstet, Spaghetti mit Muscheln und Garnelen und einen Ochsenschwanz, den wir stundenlang geschmort haben. Dies nur mal so als kleiner Ausschnitt des Speiseplans.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Beauty is where you find it - Orange



Ja, ja, ihr seht es schon, auch diese Woche habe ich zu Nics Thema wieder etwas Kulinarisches zu bieten. Obwohl ich Orange eigentlich genauso wenig mag wie Gelb, kommen mir diese Exemplare doch immer wieder gerne auf den Teller. Jetzt kann ich dann mal wieder die Frage aufwerfen, welches Krustentier das beste ist, da gehen die Meinungen nämlich weit auseinander. Natürlich steht der Hummer ganz oben auf meiner Bestenliste, gefolgt von Taschenkrebs, crevettes roses (wie heißen die denn eigentlich auf Deutsch?), Seespinne und am Ende dann stehen die langustines (Kaisergranat), die einfach so mühsam zu schälen sind.
Ach, ich denke, ich werde mir demnächst mal wieder ein paar davon bei meinem Lieblings-Fischhändler am Hafen holen und testen :-) die Herbstferien nähern sich und damit auch meine Rückkehr in die Normandie, ich freu mich schon so!

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Beauty is where you find it - Gelb

Nachdem ich letzte Woche etwas aus der Natur gezeigt habe, habe ich mich diese Woche zu Nics Thema für etwas Kulinarisches entschieden. In meinem inzwischen schon gut angewachsenen Archiv von Frankreich Bildern habe ich nach gelben Leckereien gesucht und habe auch einiges gefunden. Gelb ist ja eigentlich gar nicht meine Farbe, vor allem auf Wänden kann ich es nicht ausstehen (wie z.B. Hier schon einmal erwähnt). Aber bei Essbarem mache ich da manchmal eine Ausnahme, obwohl für mich auch dort gelbe Dinge eher die zweite Wahl sind (ich bevorzuge hier Schokobraun). Die gelben Süßigkeiten sind alle von meiner Tochter ausgewählt worden, während ich mich für dunkle schokoladige Leckereien entschieden habe. Kinder sind da wohl etwas sonniger veranlagt. Was das jetzt wohl tiefenpsychologisch über mich aussagt?
Egal, jetzt bin ich gespannt, was die anderen so an gelben Schätzen gefunden haben. Und ich will jetzt auch nicht hören, dass das nicht alles Gelb ist, sondern vielleicht eher Orange, das waren die gelbesten Bilder, die ich finden konnte :-)

Donnerstag, 12. September 2013

Beauty is where you find it - Goldschätze


Nics Thema der Woche lässt heute goldiges erwarten. Auch wenn es auf den Fotos nicht ganz so zu erkennen ist, auf dieser Wahnsinnstarte sind kleine Goldstückchen, die mit der glänzenden Schokolade wetteifern. Dieses Kunstwerk stammt wieder von unserem Lieblingspatissier aus Cherbourg und hat genau so lecker geschmeckt, wie es aussieht.
Das ist also ein erstes Mitbringsel von unserem Normannischen Sommer.
Bald gibt es noch ein paar Fotos von der Umgestaltung des Schlafzimmers, Flohmarktfunden und leckerem Essen. Dran bleiben lohnt sich!

Dienstag, 18. Juni 2013

Noch mehr normannische Leckereien

Diese Leckerein stammen (mit Ausnahme der Apfeltarte) von unserem Lieblings Patissier in Cherbourg (klick).

Ich kann euch sagen, wenn ihr in diesem Laden steht, gehen euch die Augen über! Das sind solche Kunstwerke, allesamt zu schön, um sie zu essen. Andererseits aber auch so lecker, dass nicht Essen auch ein Verbrechen wäre.

Dienstag, 11. Juni 2013

Pêche à pied in der Normandie

An Pfingsten haben uns unsere Französischen Freunde in die Kunst des pêche à pied eingeweiht - oder sagen wir, die ersten Grundkenntnisse dazu vermittelt.
Wer nicht weiß, was das ist, dem sei gesagt, dass es sich hier um das Sammeln von Meeresgetier bei Ebbe handelt. Wir haben Napfschnecken, bigorneaux (kleine schwarze Schnecken) und eine Krabbe gefunden. Man kann dabei aber auch Schwertmuscheln, Miesmuscheln, Austern und Crevetten finden.
Natürlich sollte man immer nur so viel sammeln wie man auch essen kann!
Unseren Fang haben wir gebührend genossen und voller Jagdstolz verspeist. Nächstes Mal soll es dann auch etwas anspruchsvollere Beute wie Schwertmuscheln sein. Im Sommer werden wir unsere Kenntnisse hierzu erweitern.

Sonntag, 9. Juni 2013

Normannische Leckereien

Damit ihr nicht denkt, wir würden in unserem Haus nur faulenzen - nein, wir schlemmen auch!

Hier eine kleine Auswahl der köstlichen Genüsse, die wir an Pfingsten auf unsere Hüften getackert haben.

 

Dienstag, 26. Februar 2013

Geburtstags Pferde Freebies

Wie schon versprochen habe ich hier zwei kleine Freebies für Pferdefreunde.

Einfach auf die Bilder oder die unten stehenden Links klicken, downloaden und ausdrucken.
Cupcake Liner
Popcorn Box

Die Pferdebilder habe ich von The Graphics Fairy

Donnerstag, 24. Januar 2013

Beauty is where you find it - pastels

Ein schönes Thema wieder bei Nic diese Woche. Ich habe dazu ein Foto meiner Erdbeer Macarons gewählt (zum Rezept geht's hier entlang).

Zur Zeit gibt es bei mir leider nicht so viel neuen Input, aber das reale Leben fordert mich und ich muss zuerst die Arbeit machen, für die ich auch bezahlt werde :-( (das sagt zumindest mein Mann)...

Samstag, 12. Januar 2013

Müsli Love

 

Heute habe ich mir ein leckeres Müsli selbst gemacht und dabei dieses Herz entdeckt. Fand es so herzallerliebst, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte.

Seid damit alle ganz herzlich gegrüßt, schön, dass es euch gibt!

 

Samstag, 29. Dezember 2012

12 von 12 - Food

Frei nach der Idee von Ricarda habe ich zu den Hauptthemen meines Blogs je 12 Bilder zusammengestellt.



Heute (wie auch schon der von gestern ein im Voraus erstellter Post) widme ich mich dem Thema Food.

Ich habe im Jahr 2012



Viel Spaß mit "very berry" bei Post aus meiner Küche gehabt (z.B. Mit sauren fruit rolls, Johannisbeermakronen und Erbeermacarons)
Cupcakes gebacken
Hühnchen gerupft, nein, geschmort
und mich mit französischer Backkunst beschäftigt


Noch mehr französisch gebacken
Nutella und Birnen Cupcakes gezaubert
Eine ganz einfache Mousse gemacht
Und mich an der "Weihnachtsschickerei" von Post aus meiner Küche erfreut